Die ein­ge­tra­ge­ne Bild­mar­ke für den „Oscar“

Eine beim Deut­schen Patent- und Mar­ken­amt ein­ge­tra­ge­ne Bild­mar­ke muss dem Mar­ken­ge­setz ent­spre­chend im Inland hin­rei­chend rechts­er­hal­tend genutzt wer­den.

Die ein­ge­tra­ge­ne Bild­mar­ke für den „Oscar“

Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge auf Ein­wil­li­gung in die Löschung der beim Deut­schen Patent- und Mar­ken­amt auf die Aca­de­my of Moti­on Pic­tures Arts and Sci­en­ces aus Ber­ver­ly Hills ein­ge­tra­ge­nen Bild­mar­ke (Foto der Oscar-Skulp­tur) für sämt­li­che ein­ge­tra­ge­nen Waren- und Dienst­leis­tun­gen zum Teil statt­ge­ge­ben.

Nach Auf­fas­sung des Land­ge­richts Ber­lin las­se sich für den Bereich der Spiel­fil­me kei­ne hin­rei­chen­de rechts­er­hal­ten­de Benut­zung der Mar­ke fest­stel­len. Für die übri­gen durch die Mar­ken­ein­tra­gung geschütz­ten Berei­che sei das anders. So hat die Aca­de­my of Moti­on Pic­tures Arts and Sci­en­ces ihre beim Deut­schen Patent- und Mar­ken­amt ein­ge­tra­ge­ne Bild­mar­ke für den „Oscar“-Filmpreis ledig­lich für den Bereich der Spiel­fil­me ver­lo­ren.

Land­ge­richt Ber­lin, Urteil vom 24. Juli 2012 – 16 O 512/​11