Nut­zung von Gesell­schaf­t­er­ei­gen­tum in der GbR

Die Ein­brin­gung einer Sache dem Wer­te nach (quoad sor­tem) begrün­det nur die schuld­recht­li­che Ver­pflich­tung des Gesell­schaf­ters, die Sache der Gesell­schaft so zur Ver­fü­gung zu stel­len, als ob sie Gesell­schafts­ver­mö­gen wäre. Sie lässt jedoch die ding­li­che Rechts­stel­lung des Gesell­schaf­ters und sei­ne Ver­fü­gungs­be­fug­nis im Außen­ver­hält­nis unbe­rührt 1.

Nut­zung von Gesell­schaf­t­er­ei­gen­tum in der GbR

Die Ein­brin­gung einer Sache quoad sor­tem ent­fal­tet kei­ne Rechts­wir­kun­gen gegen­über einem Drit­ten, der nur das Eigen­tum des Gesell­schaf­ters an der Sache erwor­ben hat, ohne zugleich des­sen Gesell­schaf­ter­stel­lung zu über­neh­men.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 15. Juni 2009 – II ZR 242/​08

  1. vgl. BGH, Urteil vom 25.03.1965 – II ZR 203/​62, WM 1965, 744, 745[]