Unter­ka­pi­ta­li­sie­rung bei einer Limi­ted

Die bis 2004 gel­ten­den bri­ti­schen Rechts­vor­schrif­ten über Unter­ka­pi­ta­li­sie­rung dür­fen nach einem Urteil des Euor­päi­schen Gerichts­hofs wegen unzu­läs­si­ger Beschrän­kung der im EU-Ver­trag garan­tier­ten Nie­der­las­sungs­frei­heit nur auf rein künst­li­che steu­er­li­che Kon­struk­tio­nen anwend­bar. Die­se Vor­schrif­ten sind nur zu recht­fer­ti­gen, wenn sie den betrof­fe­nen Gesell­schaf­ten die Mög­lich­keit bie­ten, Bewei­se für die wirt­schaft­li­chen Grün­de für den Abschluss eines Geschäfts bei­zu­brin­gen und wenn gezahl­te Zin­sen nur inso­weit in aus­ge­schüt­te­te Gewin­ne umqua­li­fi­ziert wer­den, als sie den Betrag über­stei­gen, der in einer Situa­ti­on des frei­en Wett­be­werbs ver­ein­bart wor­den wäre.

Unter­ka­pi­ta­li­sie­rung bei einer Limi­ted

Euro­päi­scher Gerichts­hof, Urteil vom 13.03.2007 – C‑524/​04