Die grenz­über­schrei­ten­de Betriebs­auf­spal­tung – nur bei Schmä­le­rung des inlän­di­schen Steu­er­auf­kom­mens?

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in einem bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen auf­ge­for­dert, dem Ver­fah­ren bei­zu­tre­ten und zu fol­gen­den Fra­gen Stel­lung zu neh­men: Sind die Grund­sät­ze der Betriebs­auf­spal­tung in grenz­über­schrei­ten­den Sach­ver­hal­ten nur dann anzu­wen­den, wenn es zu einer Schmä­le­rung des inlän­di­schen Steu­er­auf­kom­mens kommt? Wel­che Fol­ge­run­gen erge­ben sich hier­aus für

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Deutsch-fran­zö­si­sches Erb­schaft­steu­er-Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men

Am 2. April 2009 wur­de das Abkom­men zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Fran­zö­si­schen Repu­blik zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung der Nach­läs­se, Erb­schaf­ten und Schen­kun­gen durch Aus­tausch der ent­spre­chen­den Urkun­den rati­fi­ziert, so dass das bereits 2006 geschlos­se­ne deutsch-fran­zö­­si­­sche Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men am 3. April 2009 in Kraft getre­ten ist. Das neue Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men fin­det Anwen­dung

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Steu­er­li­che Aus­künft mit Guern­sey

Zwi­schen Deutsch­land und Guern­sey wur­de jetzt in Lon­don ein Abkom­men über den Aus­kunfts­aus­tausch in Steu­er­sa­chen unter­zeich­net. Hier­durch wird es u.a. den deut­schen Finanz­be­hör­den ermög­licht Aus­künf­te für Besteue­rungs­zwe­cke von den Behör­den aus Guern­sey zu erhal­ten. Das Abkom­men ent­spricht dem Stan­dard, wie ihn die Orga­ni­sa­ti­on für wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (OECD) im

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Gesetz zur Bekämp­fung schäd­li­cher Steu­er­prak­ti­ken und der Steu­er­hin­ter­zie­hung

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat den Refe­ren­ten­ent­wurf für ein "Gesetz zur Bekämp­fung schäd­li­cher Steu­er­prak­ti­ken und der Steu­er­hin­ter­zie­hung" vor­ge­legt, das auf Steu­er­oa­sen abzielt. Die Bun­des­re­gie­rung soll hier­in ermäch­tigt wer­den, bestimm­te steu­er­li­che Rege­lun­gen ganz oder zum Teil nicht anzu­wen­den oder von der Erfül­lung erhöh­ter Nach­weis­pflich­ten abhän­gig zu machen, wenn Geschäfts­be­zie­hun­gen zu Per­so­nen oder Per­so­nen­ver­ei­ni­gun­gen

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Besteue­rung von Grenz­gän­gern in die Schweiz

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat zwei grund­le­gen­de Ent­schei­dun­gen zur Besteue­rung von Arbeit­neh­mern ver­öf­fent­licht, die in Deutsch­land woh­nen und in der Schweiz arbei­ten. Die Bezü­ge die­ser Arbeit­neh­mer dür­fen nach dem Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit der Schweiz regel­mä­ßig in Deutsch­land besteu­ert wer­den. Sie sind aber in der Schweiz zu ver­steu­ern und in Deutsch­land steu­er­frei, wenn der

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Die ame­ri­ka­ni­sche "S‑Corporation" und das deut­sche Schach­tel­pri­vi­leg

Für die Beur­tei­lung, ob eine "Gesell­schaft" i.S. des Art. 3 Abs. 1 Buchst. e DBA-USA 1989 vor­liegt, ist die Rechts­ord­nung des Quel­len­staa­tes maß­geb­lich. Die Aus­übung des steu­er­li­chen Wahl­rechts, in den USA als sog. S‑Corporation nicht mit der dor­ti­gen Cor­po­ra­te Tax besteu­ert zu wer­den, ändert aus deut­scher Sicht nichts an der Ein­ord­nung als juris­ti­sche Per­son. Wer Nut­zungs­be­rech­tig­ter

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Schwei­zer Grenz­gän­ger mit Bereit­schafts­dienst

Muss ein in Deutsch­land ansäs­si­ger Arbeit­neh­mer über meh­re­re Tage hin­weg ohne Unter­bre­chung in der Schweiz tätig wer­den, so ist bei der Anwen­dung der Grenz­gän­ger­re­ge­lung in Art. 15a DBA-Schweiz 1971/​1992 nicht jeder die­ser Tage als ein Tag zu zäh­len, an dem der Arbeit­neh­mer aus beruf­li­chen Grün­den nicht an sei­nen Wohn­sitz zurück­kehrt.

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Hin­zu­rech­nungs­be­steue­rung nach dem Außen­steu­er­ge­setz

Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten hat in der bri­ti­schen Rechts­sa­che "Cad­bu­ry Schwep­pes" ent­schie­den, dass es der Nie­der­las­sungs­frei­heit zuwi­der läuft, wenn in die Steu­er­be­mes­sungs­grund­la­ge einer in einem Mit­glied­staat ansäs­si­gen Gesell­schaft die von einer in einem ande­ren Mit­glied­staat ansäs­si­gen, beherrsch­ten Gesell­schaft erziel­ten Gewin­ne ein­be­zo­gen wer­den, weil die­se Gewin­ne einem nied­ri­ge­ren Besteue­rungs­ni­veau als

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Stil­le luxem­bur­ger Betei­li­gung

Ein­künf­te aus typisch stil­len Betei­li­gun­gen wer­den nach Abschn. 11 Satz 2 des Schluss­pro­to­kolls zu den Art. 5, 7 und 13 des deutsch-luxe­m­bur­gi­­schen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens als Divi­den­den (Art. 13 DBA-Luxe­m­burg) behan­delt. Unbe­scha­det des­sen wer­den die Ein­künf­te einer in Deutsch­land ansäs­si­gen GmbH aus der typisch stil­len Betei­li­gung an einer Luxem­bur­ger Kapi­tal­ge­sell­schaft nicht nach Art. 20

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Son­der­be­triebs­ver­mö­gen für Schwei­zer Kom­man­di­tis­ten

Eine Per­so­nen­ge­sell­schaft, die aus­schließ­lich in Deutsch­land Betriebs­stät­ten besitzt, ver­mit­telt ihrem in der Schweiz ansäs­si­gen Gesell­schaf­ter Betriebs­stät­ten i.S. des Art. 13 Abs. 2 DBA-Schweiz. Ein zum not­wen­di­gen Son­der­be­triebs­ver­mö­gen des Gesell­schaf­ters zäh­len­des Wirt­schafts­gut gehört jeden­falls dann zum Betriebs­ver­mö­gen jener Betriebs­stät­ten, wenn der Gesell­schaf­ter nicht außer­halb Deutsch­lands wei­te­re Betriebs­stät­ten im abkom­mens­recht­li­chen Sin­ne besitzt. Bun­des­fi­nanz­hof,

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Abkom­mens­recht­li­che Miss­brauchs­ver­mei­dungs­vor­schrif­ten im DBA-Schweiz

Art. 23 DBA-Schweiz 1971 i.d.F. des Ände­rungs­pro­to­kolls vom 21. Dezem­ber 1992 geht als spe­zi­el­le­re Vor­schrift zur Ver­mei­dung der miss­bräuch­li­chen Inan­spruch­nah­me von abkom­mens­recht­li­chen Ent­las­tun­gen von in Deutsch­land erho­be­ner Kapi­tal­ertrag­steu­er sowohl § 50d Abs. 1a EStG 1997 a.F. bzw. § 50d Abs. 3 EStG 1997 n.F. als auch § 42 Abs. 1 AO vor.

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Nie­der­län­di­sches Unter­neh­men mit deut­scher Betriebs­stät­te

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs ist es ernst­lich zwei­fel­haft, ob der Gewinn eines in den Nie­der­lan­den ansäs­si­gen Unter­neh­mens aus des­sen inlän­di­scher Betriebs­stät­te für die Jah­re 1993 und 1995 einem Kör­per­schaft­steu­er­satz von mehr als 30 % unter­wor­fen wer­den durf­te. Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 5. März 2008 – I B 171/​07

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Besteue­rung von Funk­ti­ons­ver­la­ge­run­gen

Die Bun­des­re­gie­rung teilt nicht die Auf­fas­sung, die im Zuge der Unter­neh­mens­steu­er­re­form geän­der­ten gesetz­li­chen Vor­schrif­ten zur so genann­ten Funk­ti­ons­ver­la­ge­rung könn­ten nicht ange­wen­det wer­den, solan­ge kei­ne Rechts­ver­ord­nung vor­liegt. Dies betont die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag. Die Rege­lun­gen im Außen­steu­er­ge­setz sol­len dazu bei­tra­gen, die Besteue­rung von

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Rom I

Der Rat der Jus­tiz­mi­nis­ter der EU hat den Weg für eine Eini­gung mit dem Euro­päi­schen Par­la­ment zur Rom I‑Verordnung frei gemacht und den vom Euro­päi­schen Par­la­ment am 29. Novem­ber 2007 ange­nom­me­nen Ver­ord­nungs­text inhalt­lich gebil­ligt. Die neue Ver­ord­nung bestimmt, wel­ches Recht inner­halb der euro­päi­schen Uni­on auf inter­na­tio­na­le Ver­trä­ge anwend­bar ist. Die

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Erb­schaft­steu­er-DBA Öster­reich

Das zwi­schen Deutsch­land und Öster­reich geschlos­se­ne Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men vom 4. Okto­ber 1954 für das Gebiet der Erb­schaft­steu­ern (ErbSt-DBA) ist von Deutsch­land zum Jah­res­en­de 2007 gekün­digt wor­den. Ent­spre­chend Arti­kel 12 Abs. 2 die­ses Abkom­mens tritt es damit am 1. Janu­ar 2008 außer Kraft. Grund der Kün­di­gung ist der Weg­fall der öster­rei­chi­schen Erb­schaft­steu­er mit

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Sperr­zeit

Die Bun­des­agen­tur für Arbeit hat ihre Dienst­an­wei­sung zu den Sperr­zei­ten aktua­li­siert. Inhalt­lich wur­de die Dienst­an­wei­sung ins­be­son­de­re in drei Punk­ten geän­dert: Ein wich­ti­ger Grund für den Abschluss eines Auf­he­bungs­ver­tra­ges liegt nun­mehr vor, wenn eine Abfin­dung von 0,25 bis zu 0,5 Monats­ent­gel­ten pro Beschäf­ti­gungs­jahr gezahlt wird und der Arbeit­ge­ber betriebs­be­dingt unter Ein­hal­tung

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Flucht ist kei­ne Betriebs­auf­ga­be

Wer­den betrieb­li­che Grund­stü­cke ver­kauft oder in das Pri­vat­ver­mö­gen über­führt, müs­sen die stil­len Reser­ven ver­steu­ert wer­den. Geschieht dies im Zuge einer Betriebs­auf­ga­be, kom­men Steu­er­ermä­ßi­gun­gen in Betracht. Grund­stücks­ver­käu­fe aus dem Pri­vat­ver­mö­gen unter­lie­gen dage­gen nicht der Ein­kom­men­steu­er, sofern es sich nicht um so genann­te Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäf­te han­delt. Die Fra­ge, ob und ggf. wann ein

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Grenz­über­schrei­ten­de Media­ti­on in der EU

In den Staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on (EU) soll die Bei­le­gung grenz­über­schrei­ten­der Strei­tig­kei­ten durch Media­ti­on künf­tig attrak­ti­ver wer­den. Haben sich die Par­tei­en auf eine Media­ti­on geei­nigt, sind sie künf­tig bes­ser vor Rechts­ver­lus­ten durch Ver­jäh­rung geschützt. Sie kön­nen in der Media­ti­on getrof­fe­ne Ver­ein­ba­run­gen leich­ter voll­stre­cken und sich im Fal­le eines Gerichts­ver­fah­rens auf

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Deut­sche Erb­schaft­steu­er für Öster­reich

Das Abkom­men vom 4. Okto­ber 1954 zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Repu­blik Öster­reich zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung auf dem Gebie­te der Erb­schaft­steu­ern (ErbSt-DBA) ist von deut­scher Sei­te frist­ge­recht zum Jah­res­en­de gekün­digt wor­den. Ent­spre­chend Arti­kel 12 Abs. 2 die­ses Abkom­mens tritt es damit am 1. Janu­ar 2008 außer Kraft.

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Kar­ton ade

Die Kar­­ton-Lohn­­steu­er­­kar­­te soll im Jahr 2010 zum letz­ten Mal aus­ge­stellt wer­den. Im Jahr 2011 sol­len dann elek­tro­ni­sche Lohn­steu­er­ab­zugs­merk­ma­le ("Els­ter­Lohn II") ein­ge­führt wer­den, so jeden­falls die Pla­nun­gen der Bun­des­re­gie­rung in ihrem Ent­wurf eines Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2008.

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Ver­sand und inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­rung I

Die Art. 28a Abs. 3 Unter­abs. 1 und 28c Teil A Buchst. a Unter­abs. 1 der Sechs­ten Richt­li­nie 77/​388/​EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Har­mo­ni­sie­rung der Rechts­vor­schrif­ten der Mit­glied­staa­ten über die Umsatz­steu­ern ? Gemein­sa­mes Mehr­wert­steu­er­sys­tem: ein­heit­li­che steu­er­pflich­ti­ge Bemes­sungs­grund­la­ge in der durch die Richt­li­nie 2000/​65/​EG des Rates vom 17. Okto­ber 2000 geän­der­ten Fas­sung sind

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Ex-Ehe­frau als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

In einem aktu­el­len Urteil muss­te das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz zu der Fra­ge Stel­lung neh­men, ob Auf­wen­dun­gen für einen Rechts­an­walt und für die Ein­schal­tung eines Detek­tivs im Zusam­men­hang mit einem ange­streb­ten, Unter­halts­zah­lun­gen betref­fen­den Pro­zess bei den außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tun­gen berück­sich­tigt wer­den kön­nen.

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Vor­aus­sicht­li­che Inves­ti­ti­on bei der Ans­parab­schrei­bung

Wären die im Rah­men der Ans­parab­schrei­bung gel­tend gemach­ten Inves­ti­ti­ons­gü­ter objek­tiv nur im Fal­le einer wesent­li­chen Betriebs­er­wei­te­rung ver­wend­bar, kann nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs, von einer vor­aus­sicht­li­chen Anschaf­fung im Sin­ne von § 7g Abs. 3 EStG nur aus­ge­gan­gen wer­den, wenn die Inves­ti­ti­ons­gü­ter ver­bind­lich bestellt wor­den sind.

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