Pfän­dungs­schutz für Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung

Eine Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung ist nicht des­halb unpfänd­bar, weil dem Ver­si­che­rungs­neh­mer nach den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen das Recht ein­ge­räumt ist, statt einer fäl­li­gen Kapi­tal­leis­tung eine Ver­sor­gungs­ren­te zu wäh­len.

Pfän­dungs­schutz für Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung

Darf der Voll­stre­ckungs­schuld­ner wegen des durch die Pfän­dung bewirk­ten rela­ti­ven Ver­fü­gungs­ver­bots kei­ne Ver­fü­gun­gen mehr vor­neh­men, die das Pfand­recht beein­träch­ti­gen, so kann er nach Pfän­dung der Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung Pfän­dungs­schutz nicht mehr durch Aus­übung des Ren­ten­wahl­rechts her­bei­füh­ren. Die Pfän­dung erfasst auch die­ses Wahl­recht.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 31. Juli 2007 – VII R 60/​06