Die AGB des Ver­trags­part­ners im eige­nen Ange­bot

Für die Beur­tei­lung von All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen ist es oft­mals ent­schei­dend, wel­cher Ver­trags­part­ner die­se ver­wen­det hat.

Die AGB des Ver­trags­part­ners im eige­nen Ange­bot

Hier­zu hat der Bun­des­ge­richts­hof nun fest­ge­stellt, dass es nicht unbe­dingt der Ver­wer­der sein muss, der die AGB in die Ver­trags­ver­hand­lun­gen ein­bringt:

Schließt eine Ver­trags­par­tei in der Regel Ver­trä­ge unter Ein­be­zie­hung von bestimm­ten All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen ab, ist sie auch dann Ver­wen­de­rin, wenn ihr Ver­trags­part­ner die­se Ver­trags­be­din­gun­gen im Hin­blick dar­auf bereits in sein Ange­bot auf­ge­nom­men und damit for­mal in den Ver­trags­ab­schluss ein­ge­führt hat.

BGH, Urteil vom 9. März 2006 – VII ZR 268/​04