Alter­na­ti­ve Scha­dens­be­rech­nun­gen

Der Streit­ge­gen­stand wird bestimmt durch Kla­ge­an­trag und Kla­ge­grund. Wird ein Scha­den alter­na­tiv auf ver­schie­de­ne Wei­sen berech­net, bleibt der Streit­ge­gen­stand zwar der­sel­be 1.

Alter­na­ti­ve Scha­dens­be­rech­nun­gen

Dies setzt aber vor­aus, dass der Klä­ger selbst alter­na­ti­ve Berech­nun­gen für die alter­na­ti­ve Scha­dens­er­mitt­lung dar­legt.

Die­se sind nur schlüs­sig, wenn jede der Berech­nun­gen zu dem­sel­ben (Mindest)Schaden führt.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 16. Juli 2015 – IX ZR 197/​14

  1. vgl. BGH, Urteil vom 22.11.1990 – IX ZR 73/​90, WM 1991, 609, 610[]
  2. vgl. BGH, Beschluss vom 28.10.2015 – III ZR 36/​15[]