Anfor­de­run­gen an die Anfech­tungs­an­kün­di­gung eines Gläu­bi­gers

Die Anfech­tungs­an­kün­di­gung nach § 7 Abs. 2 AnfG muss die befrie­di­gungs­be­dürf­ti­ge For­de­rung bezeich­nen [1].

Anfor­de­run­gen an die Anfech­tungs­an­kün­di­gung eines Gläu­bi­gers

Die Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs, wonach die Anfech­tung durch den Insol­venz­ver­wal­ter kei­ner beson­de­ren Erklä­rung bedarf [2], ist für die hier zu ent­schei­den­de Fra­ge einer Anfech­tung nach dem Anfech­tungs­ge­setz nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs nicht ein­schlä­gig.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 15. Dezem­ber 2011 – IX ZR 87/​09

  1. vgl. BGH, Urteil vom 18.12.1986 – IX ZR 11/​86, BGHZ 99, 274, 278; Huber, AnfG 10. Aufl. § 7 Rn. 38; Pau­lus in Kübler/​Prütting/​Bork, InsO, 2000, § 7 AnfG Rn. 8[]
  2. BGH, Urteil vom 21.02.2008 – IX ZR 209/​06, WM 2008, 935 Rn. 11[]