Beru­fungs­sum­me

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs rich­tet sich der Beschwer­de­wert nach dem Inter­es­se des Rechts­mit­tel­klä­gers [1].

Beru­fungs­sum­me

Die nach § 3 ZPO im frei­en Ermes­sen ste­hen­de Bewer­tung des Beru­fungs­ge­richts kann vom Rechts­be­schwer­de­ge­richt – wie dar­ge­legt – nur ein­ge­schränkt dar­auf über­prüft wer­den, ob das Beru­fungs­ge­richt die gesetz­li­chen Gren­zen des ihm ein­ge­räum­ten Ermes­sens über­schrit­ten oder sein Ermes­sen feh­ler­haft aus­ge­übt hat.

Das kann ins­be­son­de­re der Fall sein, wenn das Beru­fungs­ge­richt bei der Aus­übung sei­nes Ermes­sens die in Betracht zu zie­hen­den Umstän­de nicht umfas­send berück­sich­tigt hat [2].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 18. Sep­tem­ber 2014 – III ZB 20/​14

  1. vgl. nur BGH, Beschluss vom 31.03.2010 – XII ZB 130/​09, NJW-RR 2010, 1081 Rn. 8[]
  2. BGH aaO Rn. 10[]