Die in Deutsch­land bele­ge­ne Sache und das lex rei sitae

Wird über eine in Deutsch­land bele­ge­ne Sache ein Ver­trag nach aus­län­di­schem Recht abge­schlos­sen und ist frag­lich, ob das Eigen­tum über­ge­hen soll, muss der Ver­trag zunächst nach den von dem Ver­trags­sta­tut vor­ge­ge­be­nen Regeln aus­ge­legt wer­den; deut­sches Recht als lex rei sitae ent­schei­det dar­über, ob eine danach ver­ein­bar­te Eigen­tums­über­tra­gung auch den Anfor­de­run­gen an eine ding­li­che Eini­gung gemäß § 929 Satz 1 BGB ent­spricht.

Die in Deutsch­land bele­ge­ne Sache und das lex rei sitae

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 20. Juli 2012 – V ZR 135/​11