Die abgelehnte Prozesskostenhilfe – und die Rechtsbeschwerde

23. November 2018 | Zivilrecht
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Eine Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof ist gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO nur statthaft, wenn dies im Gesetz ausdrücklich bestimmt ist oder die Vorinstanz sie in dem angefochtenen Beschluss zugelassen hat.

Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist anders als die Nichtzulassung der Revision (§ 544 ZPO) nicht anfechtbar1.

Eine außerordentliche Beschwerde ist ebenfalls nicht eröffnet2 und verfassungsrechtlich auch nicht geboten3.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 23. Oktober 2018 – XI ZA 3/18

  1. vgl. BGH, Beschlüsse vom 08.11.2004 – II ZB 24/03, WM 2005, 76, 77; vom 16.11.2006 – IX ZA 26/06, WuM 2007, 41; und vom 13.03.2014 – IX ZB 48/13, WM 2014, 711 Rn. 11
  2. vgl. BGH, Beschlüsse vom 07.03.2002 – IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133, 135 ff.; und vom 08.11.2004 – II ZB 24/03, WM 2005, 76, 77
  3. vgl. BVerfGE 107, 395, 416 ff.

 
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