Ergeb­nis der Beweis­auf­nah­me und recht­li­ches Gehör

Nach all­ge­mei­nem Grund­satz macht sich eine Par­tei die bei einer Beweis­auf­nah­me zuta­ge tre­ten­den ihr güns­ti­gen Umstän­de regel­mä­ßig zumin­dest hilfs­wei­se zu Eigen.

Ergeb­nis der Beweis­auf­nah­me und recht­li­ches Gehör

In der Nicht­be­rück­sich­ti­gung eines Beweis­ergeb­nis­ses, das sich eine Par­tei als für sie güns­tig zu Eigen gemacht, kann eine Ver­let­zung des Anspruchs auf recht­li­ches Gehör lie­gen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 10. Novem­ber 2009 – VI ZR 325/​08