Kon­klu­den­te Geneh­mi­gung einer Ein­zugs­er­mäch­ti­gungs­last­schrift

Zur Fra­ge der kon­klu­den­ten Geneh­mi­gung einer Ein­zugs­er­mäch­ti­gungs­last­schrift 1 hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof erneut Stel­lung genom­men: Stellt ein Schuld­ner in Kennt­nis von Abbu­chun­gen, die im Ein­zugs­er­mäch­ti­gungs­ver­fah­ren erfol­gen, durch kon­kre­te Ein­zah­lun­gen oder Über­wei­sun­gen erst aus­rei­chen­de Kon­to­de­ckung sicher, ohne die die kon­to­füh­ren­de Bank die Last­schrif­ten nicht aus­ge­führt hät­te, so kann dies für eine Geneh­mi­gung der betref­fen­den Last­schrif­ten durch schlüs­si­ges Ver­hal­ten spre­chen, wenn die Bank dadurch die Über­zeu­gung gewin­nen durf­te, die Last­schrift­bu­chun­gen wür­den Bestand haben.

Kon­klu­den­te Geneh­mi­gung einer Ein­zugs­er­mäch­ti­gungs­last­schrift

Bun­des­ge­richts­hof, Ver­säum­nis­ur­teil vom 26. Okto­ber 2010 – XI ZR 562/​07

  1. im Anschluss an BGH, Urteil vom 20.07.2010 – XI ZR 236/​07, WM 2010, 1546[]