Umla­ge von Haus­ver­wal­tungs­kos­ten

Die Umla­ge von „Kos­ten der kauf­män­ni­schen und tech­ni­schen Haus­ver­wal­tung“ in all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Miet­ver­tra­ges über Geschäfts­räu­me ist weder über­ra­schend im Sin­ne von § 305 c BGB, noch ver­stößt sie gegen das Trans­pa­renz­ge­bot gemäß § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB. Dar­an ändert sich auch dadurch nichts, dass die Vor­aus­zah­lun­gen im Ein­zel­fall deut­lich nied­ri­ger fest­ge­legt wur­den als die spä­ter abge­rech­ne­ten Kos­ten und die Klau­sel kei­ne Bezif­fe­rung oder höhen­mä­ßi­ge Begren­zung der Ver­wal­tungs­kos­ten ent­hält.

Umla­ge von Haus­ver­wal­tungs­kos­ten

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 9. Dezem­ber 2009 – XII ZR 109/​08