Ver­brau­cher­schutz in der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on

Das Bun­des­ka­bi­nett hat den Ent­wurf eines Geset­zes zur Ände­rung tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­recht­li­cher Vor­schrif­ten beschlos­sen.

Ver­brau­cher­schutz in der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on

Inhalt­li­che Schwer­punk­te des Gesetz­ent­wurfs sind neben Regu­lie­rungs­vor­schrif­ten für breit­ban­di­ge Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze ins­be­son­de­re auch eini­ge neue ver­brau­cher­po­li­ti­sche Rege­lun­gen.

Ins­be­son­de­re bezweckt der Geset­zes­ent­wurf den Schutz jugend­li­cher Anwen­der vor Über­schul­dung bei der Inan­spruch­nah­me von Mobil­funk­diens­ten (z. B. für Klin­gel­tö­ne). Mit dem Gesetz­ent­wurf wird des­halb u.a. ein jeder­zei­ti­ges Kün­di­gungs­recht für Abon­ne­ment­diens­te ein­ge­führt. Mit dem Ziel, mehr Trans­pa­renz für den Ver­brau­cher zu schaf­fen, wer­den im Übri­gen die Vor­ga­ben über Preis­an­ga­ben (umfas­sen­de Preis­an­ga­be­pflich­ten bei Wer­be­maß­nah­men in TV, Zei­tun­gen usw.) und Preis­an­sa­gen sowie die Infor­ma­ti­ons­ver­pflich­tun­gen über Ver­trags­be­din­gun­gen ver­bes­sert.

Das Gesetz bedarf der Zustim­mung des Bun­des­ra­tes und soll Ende des Jah­res in Kraft tre­ten.