Insol­venz­recht im Febru­ar 2016

Vorläufige Insolvenzverwaltung - und die VerfahrensunterbrechungDie Anwalts-GmbH als Insol­venz­ver­wal­ter, Haf­tungs­for­de­run­gen der Gesell­schafts­gläu­bi­ger und pro­zes­sua­le Pro­ble­me der vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­tung.

Vor­läu­fi­ge Insol­venz­ver­wal­tung – und die Ver­fah­rens­un­ter­bre­chung

Die Unter­bre­chungs­wir­kung des § 240 ZPO tritt nicht ein, wenn dem Schuld­ner kein all­ge­mei­nes Ver­fü­gungs­ver­bot, son­dern nur ein Zustim­mungs­vor­be­halt im Sin­ne von § 21 Abs. 2 Nr. 2 InsO auf­er­legt wird und die Ver­wal­tungs- und Ver­fü­gungs­be­fug­nis über sein Ver­mö­gen des­halb nicht gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 InsO auf den vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ter über­geht 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. Janu­ar 2016 – I ZB 110/​14

  1. BGH, Urteil vom 21.06.1999 – II ZR 70/​98, NJW 1999, 2822[]