Wirt­schaft­li­cher Total­scha­den und Rest­wert-Gut­ach­ten

Im Fal­le eines wirt­schaft­li­chen Total­scha­dens kann der Unfall­ge­schä­dig­te, der ein Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten ein­holt, das eine kor­rek­te Wert­ermitt­lung erken­nen lässt, und im Ver­trau­en auf den dar­in genann­ten Rest­wert und die sich dar­aus erge­ben­de Scha­dens­er­satz­leis­tung des Unfall­geg­ners sein Fahr­zeug repa­rie­ren lässt und wei­ter­nutzt, sei­ner Scha­dens­ab­rech­nung grund­sätz­lich die­sen Rest­wert­be­trag zugrun­de legen.

Wirt­schaft­li­cher Total­scha­den und Rest­wert-Gut­ach­ten

Der vom Geschä­dig­ten mit der Scha­dens­schät­zung zum Zwe­cke der Scha­dens­re­gu­lie­rung beauf­trag­te Sach­ver­stän­di­ge hat als geeig­ne­te Schätz­grund­la­ge für den Rest­wert im Regel­fall drei Ange­bo­te auf dem maß­geb­li­chen regio­na­len Markt zu ermit­teln und die­se in sei­nem Gut­ach­ten kon­kret zu benen­nen.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 13. Okto­ber 2009 – VI ZR 318/​08