Einfuhren aus Montenegro

Mit einem im EU-Amtsblatt vom 7.12.2006 veröffentlichten Hinweis für Einführer wurde Wirtschaftsbeteiligten, die Ursprungsnachweise vorlegen, um für alle Waren, die aus Montenegro eingeführt werden, Präferenzbehandlung zu erwirken, mitgeteilt, sie sollten alle erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, da die Überführung der Waren in den zollrechtlich freien Verkehr zur Entstehung einer Zollschuld führen könne. Der Hinweis erging aufgrund von Zweifeln daran, dass die aus Montenegro im Rahmen der Präferenzregelung eingeführten Waren wie vom Gemeinschaftsrecht vorgeschrieben tatsächlich und ordnungsgemäß auf ihre Ursprungseigenschaft hin geprüft werden.

Einfuhren aus Montenegro

Die Überwachungsmission der Kommissionsdienststellen in Montenegro stellte insbesondere fest, dass die erforderlichen Voraussetzungen in der Zollverwaltung vorhanden sind, um die Präferenzregelungen bei der Ausfuhr von Waren in die Gemeinschaft sowie in andere Balkanländer ordnungsgemäß zu handhaben und zu prüfen.
Da die Bedingungen für das ordnungsgemäße Funktionieren der Präferenzregelungen im Falle Montenegros inzwischen wiederhergestellt sind, wird der Hinweis für Einführer über Einfuhren von Waren aus Montenegro in die Gemeinschaft nunmehr durch eine erneute Veröffentlichung im EU-Amtsblatt vom heutigen Tage aufgehoben, in Bezug auf Einfuhren von Waren aller Art aus Montenegro in die Gemeinschaft.