Eigen­heim­för­de­rung NRW

Das Bun­des­land Nord­rhein-West­fa­len hat sein För­der­pro­gramm umstruk­tu­riert und neu auf­ge­legt, mit dem die Bil­dung von Wohn­ei­gen­tum in Nord­rhein-West­fa­len gestärkt wer­den soll. Rund 560 Mil­lio­nen Euro stellt das Land in die­sem Jahr für den Bau von Eigen­hei­men für Fami­li­en mit min­des­tens einem Kind oder einem behin­der­ten Ange­hö­ri­gen bereit.

Eigen­heim­för­de­rung NRW

Der Kreis der­je­ni­gen, die Eigen­tums­för­de­rung bean­tra­gen kön­nen, wird ab sofort erwei­tert: Die bis­he­ri­gen Ein­kom­mens­gren­zen wur­den um fünf Pro­zent ange­ho­ben. Künf­tig kön­nen auch Haus­hal­te geför­dert wer­den, die die neu­en Ein­kom­mens­gren­zen um bis zu 40 Pro­zent über­schrei­ten. Neu ist: Es gibt statt bis­her drei zukünf­tig nur noch zwei För­der­mo­del­le – ein Modell A inner­halb der Ein­kom­mens­gren­zen und ein Modell B bei Über­schrei­tung bis zu 40 Pro­zent. Die Model­le sind ein­fach und trans­pa­rent. Geför­dert wird mit einer Grund­pau­scha­le von 45.000 Euro im Modell A und 20.000 Euro im Modell B, sowie zusätz­lich einem Bonus von 5.000 Euro pro Kind. Im Modell A kön­nen gering ver­die­nen­de Haus­hal­te ein Star­ter­dar­le­hen in Höhe von 8.000 Euro erhal­ten.

Geför­dert wird eben­falls der bar­rie­re­ar­me oder ‑freie Umbau von bestehen­dem Wohn­raum. Die För­de­rung von zum Bei­spiel eben­erdi­gen Duschen, roll­stuhl­ge­rech­ten Türen oder bar­rie­re­frei­en Ein­gän­gen ist erst­mals nicht mehr an die Schaf­fung von Sozi­al­woh­nun­gen gebun­den, son­dern steht auch Haus­ei­gen­tü­mern offen.

Spe­zi­ell für hoch betag­te Men­schen för­dert das Land im Rah­men der Bestands­för­de­rung die bau­li­che Auf­wer­tung von Alten­wohn- und Pfle­ge­hei­men. Auch Stadt­um­bau­maß­nah­men an Stand­or­ten, wo Sozi­al­woh­nungs­be­stän­de auf­ge­wer­tet wer­den sol­len, wer­den gezielt unter­stützt.

Ansprech­part­ner für die­ses För­der­pro­gramm sind die Krei­se und kreis­frei­en Städ­te.