Arbeits­me­di­zi­ni­sche Vor­sor­ge

Neu zum Jah­res­wech­sel 2009 ist auch die Ver­ord­nung zur arbeits­me­di­zi­ni­schen Vor­sor­ge. Mit dem Wan­del der Arbeits­welt und der demo­gra­phi­schen Ent­wick­lung gewinnt die arbeits­me­di­zi­ni­sche Vor­sor­ge an Bedeu­tung. Sie ist ein Schlüs­sel zur Ver­hü­tung arbeits­be­ding­ter Erkran­kun­gen sowie zum Erhalt der indi­vi­du­el­len Beschäf­ti­gungs­fä­hig­keit.

Arbeits­me­di­zi­ni­sche Vor­sor­ge

Arbeits­me­di­zi­ni­sche Vor­sor­ge dient der indi­vi­du­el­len Auf­klä­rung und Bera­tung der Beschäf­tig­ten über die Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen ihrer Arbeit und ihrer Gesund­heit und stellt eine wich­ti­ge Ergän­zung der tech­ni­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Arbeits­schutz­maß­nah­men dar.

Die Ver­ord­nung zur arbeits­me­di­zi­ni­schen Vor­sor­ge regelt Pflich­ten von Arbeit­ge­bern und Ärz­ten, schafft Trans­pa­renz über die Anläs­se für Pflicht- und Ange­bots­un­ter­su­chun­gen, sichert Daten­schutz­rech­te und stärkt das Recht der Beschäf­tig­ten auf Wunsch­un­ter­su­chun­gen. Mit ihr sol­len Ver­bes­se­run­gen in der­zeit noch nicht aus­rei­chend beach­te­ten Berei­chen ange­sto­ßen wer­den, zum Bei­spiel bei Mus­kel-Ske­lett-Erkran­kun­gen, die die Arbeits­un­fä­hig­keits­sta­tis­ti­ken anfüh­ren. Eine zen­tra­le Rol­le über­nimmt der neue Aus­schuss für Arbeits­me­di­zin. Die bis­lang im staat­li­chen Recht und in den Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten ent­hal­te­nen Dop­pel­re­ge­lun­gen zur arbeits­me­di­zi­ni­schen Vor­sor­ge wer­den in der Ver­ord­nung anwen­der­freund­lich zusam­men­ge­fasst, so dass die Rechts­re­form auch zur Rechts­ver­ein­fa­chung bei­trägt.