Arbeits­recht im Mai 2015

Baga­tell­de­lik­te und Arbeits­zeug­nis­se ohne Sil­ben­tren­nung; Min­dest­lohn, Prak­ti­kan­ten, Aus­zu­bil­den­de und Fra­gen einer ange­mes­se­nen Ent­loh­nung; ver­hal­tens­be­ding­te Kün­di­gun­gen, betriebs­be­ding­te Kün­di­gung und Pro­ble­me bei der Sozi­al­aus­wahl; und eine Kün­di­gungs­schutz­kla­ge als Kün­di­gungs­grund.

Wie­der­ho­lungs­kün­di­gung

Mit einer Wie­der­ho­lung der frü­he­ren Kün­di­gung ist der Arbeit­ge­ber in die­sem Fall aus­ge­schlos­sen.

Eine Prä­k­lu­si­ons­wir­kung ent­fal­tet die Ent­schei­dung über die frü­he­re Kün­di­gung aller­dings nur bei iden­ti­schem Kün­di­gungs­sach­ver­halt. Hat sich die­ser wesent­lich geän­dert, darf der Arbeit­ge­ber ein wei­te­res Mal kün­di­gen 1.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 18. Dezem­ber 2014 – 2 AZR 163/​14

  1. BAG 20.03.2014 – 2 AZR 840/​12, Rn. 13; 11.07.2013 – 2 AZR 994/​12, Rn. 37[]