Betrieb­li­che Alters­ver­sor­ung – und die Kla­ge auf künf­ti­ge Rentenzahlungen

Ein auf künf­ti­ge Ren­ten­zah­lun­gen gerich­te­ten Kla­ge­an­trag hat die Zah­lung wie­der­keh­ren­der Leis­tun­gen iSd. § 258 ZPO zum Gegenstand.

Betrieb­li­che Alters­ver­sor­ung – und die Kla­ge auf künf­ti­ge Rentenzahlungen

Bei wie­der­keh­ren­den Leis­tun­gen, die – wie Betriebs­ren­ten­an­sprü­che – von kei­ner Gegen­leis­tung abhän­gen, kön­nen gemäß § 258 ZPO grund­sätz­lich auch künf­tig fäl­lig wer­den­de Teil­be­trä­ge ein­ge­klagt werden.

Im Gegen­satz zu § 259 ZPO muss nicht die Besorg­nis bestehen, dass der Schuld­ner sich der recht­zei­ti­gen Leis­tung ent­zie­hen wird [1].

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 21. Janu­ar 2020 – 3 AZR 565/​18

  1. vgl. BAG 19.02.2019 – 3 AZR 150/​18, Rn. 13 mwN, BAGE 165, 345[]

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