Kün­di­gung eines Schwer­be­hin­der­ten – und die Zustim­mung des Inte­gra­ti­ons­am­tes

Die Arbeit­ge­be­rin kann die Kün­di­gung eines Schwer­be­hin­der­ten nur mit Zustim­mung des Inte­gra­ti­ons­amts erklä­ren, § 85 SGB IX aF (§ 168 SGB IX nF).

Kün­di­gung eines Schwer­be­hin­der­ten – und die Zustim­mung des Inte­gra­ti­ons­am­tes

Liegt die­se Zustim­mung des Inte­gra­ti­ons­am­tes vor, haben Wider­spruch und Anfech­tungs­kla­ge des schwer­be­hin­der­ten Arbeit­neh­mers vor den Ver­wal­tungs­ge­rich­ten nach § 88 Abs. 4 SGB IX aF (§ 171 Abs. 4 SGB IX nF) kei­ne auf­schie­ben­de Wir­kung.

Die Gerich­te für Arbeits­sa­chen sind nicht befugt, selbst zu ent­schei­den, ob die Zustim­mung zu Recht erteilt wor­den ist 1.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 13. Dezem­ber 2018 – 2 AZR 378/​18

  1. BAG 23.05.2013 – 2 AZR 991/​11, Rn.20, BAGE 145, 199[]