Zweit­in­stanz­li­che Antrags­er­wei­te­rung ohne Anschluss­be­schwer­de

Zwar kann auch ein in ers­ter Instanz voll obsie­gen­der Antrag­stel­ler gem. § 87 Abs. 2 Satz 1, § 64 Abs. 6 Satz 1 ArbGG i.V.m. § 533 ZPO noch in zwei­ter Instanz eine Antrags­er­wei­te­rung vor­neh­men. Mög­lich ist dies aber nur durch eine Anschluss­be­schwer­de 1.

Zweit­in­stanz­li­che Antrags­er­wei­te­rung ohne Anschluss­be­schwer­de

Die Anschlie­ßung an die Beschwer­de eines Betei­lig­ten gem. § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO i.V.m. § 87 Abs. 2 Satz 1, § 64 Abs. 6 Satz 1 ArbGG ist nur bis zum Ablauf der den übri­gen Betei­lig­ten gesetz­ten Frist zur Beschwer­de­er­wi­de­rung zuläs­sig.

Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­wig ‑Hol­stein, Beschluss vom 9. Dezem­ber 2015 – 3 TaBV 39/​15

  1. BAG vom 10.02.2009 – 1 ABR 93/​07[]