RFID und Daten­schutz

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat am 15. März 2007 ihre Vor­schlä­ge für eine euro­päi­sche Stra­te­gie über Funk­fre­quenz­kenn­zei­chen (RFID) im Rah­men einer Mit­tei­lung vor­ge­stellt. Damit will die Kom­mis­si­on auf die Bedürf­nis­se der Bür­ger zum Schutz ihrer per­sön­li­chen Daten ein­ge­hen. Gemäß der Mit­tei­lung wird die Kom­mis­si­on in die­sem Jahr eine RFID-Inter­es­sen­grup­pe ein­be­ru­fen, an der sich auch die Arti­kel-29-Daten­schutz­grup­pe betei­li­gen wird. Bis Mit­te 2007 sol­len Ände­run­gen an der Daten­schutz­richt­li­nie für die elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on vor­ge­schla­gen wer­den, um so die RFID-Anwen­dun­gen in der Pra­xis berück­sich­ti­gen zu kön­nen. Wei­ter will die Kom­mis­si­on bis Ende 2007 eine Emp­feh­lung über die Wah­rung der Sicher­heit und Pri­vat­sphä­re im Zusam­men­hang mit Funk­eti­ket­ten an die Mit­glied­staa­ten und die Bran­che rich­ten. Die Mit­tei­lung vom 15. März 2007 beruht auf den Ergeb­nis­sen einer öffent­li­chen Anhö­rung. Ziel ist die Abschät­zung der poli­ti­schen Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven und der Not­wen­dig­keit wei­te­rer Gesetz­ge­bungs­schrit­te bis Ende 2008.

RFID und Daten­schutz