Unter­brin­gungs­ver­fah­ren – und die förm­li­che Zustel­lung des Beschlus­ses

Gemäß § 41 Abs. 1 FamFG ist der Beschluss des Gerichts den Betei­lig­ten bekannt zu geben. Ein anfecht­ba­rer Beschluss ist dem­je­ni­gen zuzu­stel­len, des­sen erklär­tem Wil­len er nicht ent­spricht, § 41 Abs. 1 Satz 2 FamFG.

Unter­brin­gungs­ver­fah­ren – und die förm­li­che Zustel­lung des Beschlus­ses

Inso­weit weist der Bun­des­ge­richts­hof aus­drück­lich dar­auf hin, dass ein anfecht­ba­rer Beschluss gemäß § 41 Abs. 1 Satz 2 FamFG dem­je­ni­gen förm­lich zuzu­stel­len ist, des­sen erklär­tem Wil­len er nicht ent­spricht 1.

Eine Auf­ga­be zur Post nach § 15 Abs. 2 Satz 1 Alt. 2 FamFG reicht hier­für nicht aus.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 21. Novem­ber 2018 – XII ZB 502/​18

  1. BGH, Beschluss vom 29.03.2017 – XII ZB 51/​16 Fam­RZ 2017, 1151 Rn. 8 mwN[]