Das münd­lich geschlos­se­ne Treu­hand­ver­hält­nis

In der finanz­ge­richt­li­chen Recht­spre­chung ist geklärt, dass ein Treu­hand­ver­hält­nis nicht nur schrift­lich, son­dern auch münd­lich abge­schlos­sen wer­den kann.

Das münd­lich geschlos­se­ne Treu­hand­ver­hält­nis

Aller­dings kann ein sol­ches nur auf­grund ernst gemein­ter und klar nach­ge­wie­se­ner Abre­den berück­sich­tigt wer­den.

Das Finanz­ge­richt hat über das Vor­lie­gen die­ser Vor­aus­set­zun­gen anhand der Umstän­de des Ein­zel­fal­les zu ent­schei­den. Die hier­bei gewon­ne­ne Über­zeu­gung bin­det das Revi­si­ons­ge­richt selbst dann, wenn sie nicht zwin­gend, son­dern ledig­lich mög­lich ist 1.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 4. Okto­ber 2016 – II B 24/​16

  1. vgl. BFH, Beschluss vom 15.07.2008 – II B 54/​07[]