Auf­geld bei der Kapi­tal­erhö­hung

Ein für den Erwerb eines GmbH-Anteils im Rah­men einer Kapi­tal­erhö­hung gezahl­tes Auf­geld (Agio) ist aus­schließ­lich dem neu erwor­be­nen Anteil als Anschaf­fungs­kos­ten zuzu­ord­nen; es han­delt sich nicht (auch) um nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten auf die bereits vor­her bestehen­de Betei­li­gung. Das gilt auch dann, wenn die Sum­me aus dem Nenn­be­trag des neu­en Anteils und des Auf­gel­des den Ver­kehrs­wert des neu­en Anteils über­steigt. Das Auf­geld ist in Höhe des "Über­prei­ses" kei­ne ver­deck­te Ein­la­ge.

Auf­geld bei der Kapi­tal­erhö­hung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 27. Mai 2009 – I R 53/​08