Die Zin­sen aus einer Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung – und die Umschul­dung eines Neudarlehens

Ein For­ward­dar­le­hen, das durch die Abtre­tung der Ansprü­che aus einer Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung besi­chert wird, dient im Rah­men einer Umschul­dung nicht unmit­tel­bar und aus­schließ­lich i.S. des § 10 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Abs. 2 Satz 2 Buchst. a EStG 2004 der Finan­zie­rung der Anschaf­­fungs- und Her­stel­lungs­kos­ten eines Wirt­schafts­guts, wenn es höher als die Rest­schuld des umzuschuldenden

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Commerzbank

Erwerb von Invest­ment­fonds­an­tei­len – und die gezahl­ten Zwischengewinne

Die im Zusam­men­hang mit dem Erwerb von Antei­len an einem Invest­ment­fonds gezahl­ten Zwi­schen­ge­win­ne sind auch hin­sicht­lich geleis­te­ter Ertrags­aus­gleichs­be­trä­ge nega­ti­ve Ein­nah­men bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG i.V.m. § 2 Abs. 1 Satz 1 InvStG 2004 in der im Streit­jahr 2008 anzu­wen­den­den Fas­sung. Leis­tet der Anle­ger bei Ein­tritt in

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Fabrik

Der Anspruch auf Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge – und der Bilanzausweis

Ein Anspruch auf Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge ist auch vor einer förm­li­chen Antrag­stel­lung im Wirt­schafts­jahr der Anschaffung/​Herstellung der betref­fen­den Wirt­schafts­gü­ter aus­zu­wei­sen, wenn die Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen mit der Anschaffung/​Herstellung erfüllt sind und die (spä­te­re) Antrag­stel­lung bereits ernst­lich beab­sich­tigt ist; der Ertrag ist nicht über einen pas­si­ven Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten auf den gesetz­li­chen Ver­blei­bens­zeit­raum peri­odisch abzu­gren­zen. Der Anspruch

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Bundesfinanzhof (BFH)

Das im Rah­men einer steu­er­recht­li­chen Über­lei­tungs­rech­nung aus­ge­üb­te Wahl­recht – und sei­ne Änderung

Die geän­der­te Wil­lens­be­tä­ti­gung zu einer wahl­rechts­be­zo­ge­nen Rechts­fol­ge (hier: Min­de­rung von Anschaf­fungs­kos­ten gemäß § 7g Abs. 2 Satz 2 EStG a.F.) ist nur nach Maß­ga­be der Rege­lun­gen zur Bilanz­än­de­rung (§ 4 Abs. 2 Satz 2 EStG) steu­er­lich zuge­las­sen, wenn sie (wie eben­falls die ursprüng­li­che Wahl) in einer dem Finanz­amt ein­ge­reich­ten Über­lei­tungs­rech­nung (§ 60 Abs. 2 Satz 1 EStDV)

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Taschenrechner

Anschaf­fungs­kos­ten eines Gesell­schaf­ters für den Erwerb sei­ner Gesellschafterstellung

Ent­steht einem Gesell­schaf­ter einer ver­mö­gens­ver­wal­tend täti­gen GbR Auf­wand für den Erwerb sei­ner Gesell­schaf­ter­stel­lung, sind die­se Anschaf­fungs­kos­ten in einer sepa­ra­ten Ergän­zungs­rech­nung zur Über­schuss­rech­nung der Gesell­schaft zu erfas­sen und auf die Wirt­schafts­gü­ter des Gesamt­hand­s­ver­mö­gens zu ver­tei­len. Die steu­er­recht­li­che Bewer­tung der in einer sol­chen Ergän­zungs­rech­nung aus­ge­wie­se­nen Rech­nungs­pos­ten ist grund­sätz­lich nicht von der Handhabung

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Abwehr eines Schen­kungs­wi­der­ruf – und die steu­er­li­che Behand­lung der Kosten

Auf­wen­dun­gen zur (im Ergeb­nis geschei­ter­ten) Abwehr einer Rück­for­de­rung des Mit­ei­gen­tums­an­teils an einem ver­mie­te­ten Grund­stück auf­grund eines Wider­rufs der Schen­kung nach § 530 BGB stel­len weder (nach­träg­li­che) Anschaf­fungs­kos­ten noch sofort abzieh­ba­re (Sonder-)Werbungskosten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung dar. Der Wider­ruf der Schen­kung nach § 530 Abs. 1 BGB bzw. deren Widerruflichkeit

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Bundesfinanzhof (BFH)

Die end­gül­ti­ge Ein­nah­me­lo­sig­keit einer Kapitalbeteiligung

End­gül­tig ein­nah­me­los ist eine Kapi­tal­be­tei­li­gung erst dann, wenn fest­steht, dass Ein­nah­men oder Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen aus der näm­li­chen Betei­li­gung nie­mals als Ein­nah­men oder Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen i.S. des § 3 Nr. 40 EStG einer bestands­kräf­ti­gen Ver­an­la­gung des Steu­er­pflich­ti­gen oder einer bestands­kräf­ti­gen geson­der­ten und ggf. ein­heit­li­chen Fest­stel­lung sei­ner Ein­künf­te zugrun­de gele­gen haben. Fal­len kei­ne Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen oder Einnahmen

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Anschaf­fungs­kos­ten für die aus­ge­üb­te Akti­en­op­ti­on – und die gezahl­te Optionsprämie

Die für die Ein­räu­mung der Opti­on ursprüng­lich ange­fal­le­nen Anschaf­fungs­kos­ten sind bei Opti­ons­aus­übung als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten Teil der Anschaf­fungs­kos­ten der zum ver­ein­bar­ten Basis­preis erwor­be­nen Akti­en. Auf den aktu­el­len (teil­wert­be­rich­tig­ten) Buch­wert der Opti­on, die als eigen­stän­di­ger Ver­mö­gens­ge­gen­stand zu akti­vie­ren ist und bei Opti­ons­aus­übung unter­geht, ist dage­gen ‑anders als das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf meint- nicht

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Ver­lus­te aus Knock-Out-Zertifikaten

Kommt es bei Knock-out-Zer­­ti­­fi­­ka­­ten zum Ein­tritt des Knock-out-Erei­g­­nis­­ses, kön­nen die Anschaf­fungs­kos­ten die­ser Zer­ti­fi­ka­te nach der ab 1.01.2009 gel­ten­den Rechts­la­ge im Rah­men der Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen als Ver­lust berück­sich­tigt wer­den, ohne dass es auf die Ein­ord­nung als Ter­min­ge­schäft ankommt. Hat also ein Steu­er­pflich­ti­ger in Knock-Out-Zer­­ti­­fi­­ka­­te inves­tiert, die durch Errei­chen der Knock-Out-Schwelle

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Erbaus­ein­an­der­set­zung bei zivil­recht­li­cher Nach­lass­spal­tung – und die Anschaffungskosten

Set­zen sich die Mit­er­ben im Fall der zivil­recht­li­chen Nach­lass­spal­tung unter Ein­be­zie­hung aller per­so­nen­glei­chen Erben­ge­mein­schaf­ten in einem ein­heit­li­chen Vor­gang in der Wei­se aus­ein­an­der, dass sie sämt­li­che Nach­lass­ge­gen­stän­de gleich­zei­tig voll­stän­dig unter sich ver­tei­len, ist auch für die ertrag­steu­er­li­che Beur­tei­lung, ob ins­ge­samt eine neu­tra­le Real­tei­lung oder ob teil­wei­se Anschaf­­fungs- und Ver­äu­ße­rungs­vor­gän­ge anzu­neh­men sind,

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Über­tra­gung einer 6b-Rück­la­ge – und die Anschaf­fungs­kos­ten des Reinvestitionswirtschaftsguts

Eine Rück­la­ge nach § 6b EStG darf vor der Anschaf­fung oder Her­stel­lung eines Reinves­ti­ti­ons­wirt­schafts­guts nicht auf einen ande­ren Betrieb des Steu­er­pflich­ti­gen über­tra­gen wer­den. Ein Ver­äu­ße­rungs­ge­winn, der in eine Rück­la­ge nach § 6b EStG ein­ge­stellt wor­den ist, kann in einen ande­ren Betrieb des Steu­er­pflich­ti­gen erst in dem Zeit­punkt über­führt wer­den, in

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Gesell­schaf­te­r­ein­la­ge statt Bürg­schafts­inan­spruch­nah­me – und die nach­träg­li­chen Anschaffungskosten

Mit der Auf­he­bung des Eigen­ka­pi­tal­er­satz­rechts durch das MoMiG ist die gesetz­li­che Grund­la­ge für die bis­he­ri­ge Recht­spre­chung zur Berück­sich­ti­gung von Auf­wen­dun­gen des Gesell­schaf­ters aus eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­den Finan­zie­rungs­hil­fen als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten im Rah­men des § 17 EStG ent­fal­len. Auf­wen­dun­gen des Gesell­schaf­ters aus einer Ein­zah­lung in die Kapi­tal­rück­la­ge zur Ver­mei­dung einer Bürg­schafts­inan­spruch­nah­me füh­ren zu

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Unver­mu­te­te Reno­vie­rungs­auf­wen­dun­gen – als anschaf­fungs­na­he Herstellungskosten

Unver­mu­te­te Auf­wen­dun­gen für Reno­vie­rungs­maß­nah­men, die ledig­lich dazu die­nen, Schä­den zu besei­ti­gen, wel­che auf­grund des lang­jäh­ri­gen ver­trags­ge­mä­ßen Gebrauchs der Miet­sa­che durch den Nut­zungs­be­rech­tig­ten ent­stan­den sind, füh­ren unter den wei­te­ren Tat­be­stands­vor­aus­set­zun­gen des § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG zu anschaf­fungs­na­hen Her­stel­lungs­kos­ten. Dies gilt auch, wenn im Rah­men einer sol­chen Reno­vie­rung „ver­deck­te“, d.h. dem

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Der Erwerb einer Rück­de­ckungs­for­de­rung – und die Bilan­zie­rung der Anschaffungskosten

Ein Rück­de­ckungs­an­spruch stellt eine For­de­rung gegen den Ver­si­che­rer dar, die zum Umlauf­ver­mö­gen gehört. Die Anschaf­fung eines Rück­de­ckungs­an­spruchs ist regel­mä­ßig kei­ne von § 4 Abs. 3 Satz 4 EStG erfass­te Anschaf­fung von Wert­pa­pie­ren und ver­gleich­ba­ren, nicht ver­brief­ten For­de­run­gen und Rech­ten des Umlauf­ver­mö­gens. Der vom Unter­neh­mer gezahl­te Bei­trag zur Anschaf­fung des unstrei­tig dem Betriebs­ver­mö­gen zuzuordnenden

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Gesell­schaf­te­r­ein­la­gen „in letz­ter Minu­te“ – als nach­träg­li­che Anschaffungskosten

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen auf­ge­for­dert, einem Ver­fah­ren bei­zu­tre­ten, um zu der Fra­ge Stel­lung zu neh­men, ob Zuzah­lun­gen, die der Gesell­schaf­ter in das Eigen­ka­pi­tal leis­tet und die bei der Kapi­tal­ge­sell­schaft als Kapi­tal­rück­la­ge aus­zu­wei­sen sind (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB), bei die­sem in jedem Fall und zu jedem denkbaren

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Über­stei­gen­de Anschaf­fungs­kos­ten des per­sön­lich haf­ten­den KGaA-Gesellschafters

Die Ein­la­ge eines per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ters einer KGaA über­stei­gen­de Anschaf­fungs­kos­ten sind in einer Ergän­zungs­bi­lanz zu erfas­sen. Aus einer sol­chen Ergän­zungs­bi­lanz fol­gen­de Gewinn­min­de­run­gen und Gewinn­erhö­hun­gen wir­ken sich weder auf den Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich der KGaA noch auf den Gewinn­an­teil i.S. des § 9 Abs. 1 Nr. 1 KStG und des § 8 Nr. 4 GewStG aus, son­dern gehen

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Nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten einer GmbH-Beteiligung

Nach § 17 Abs. 1 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Ver­lust aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten, wenn der Gesell­schaf­ter inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft qua­li­fi­ziert betei­ligt war und er die Betei­li­gung in sei­nem Pri­vat­ver­mö­gen hielt. Ver­äu­ße­rungs­ge­winn i.S. von § 17 Abs. 1 EStG

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Inan­spruch­nah­me aus einem Schuld­bei­tritt – und die Wer­bungs­kos­ten des GmbH-Gesellschafters

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs sind Wer­bungs­kos­ten (§ 9 Abs. 1 Satz 1 EStG) alle Auf­wen­dun­gen, die durch die Erzie­lung steu­er­pflich­ti­ger Über­schuss­ein­künf­te ver­an­lasst sind, d.h. zu einer die­ser Ein­kunfts­ar­ten in einem steu­er­recht­lich anzu Zurech­nungs­zu­sam­men­hang ste­hen. Maß­ge­bend ist zum einen die wer­ten­de Beur­tei­lung des die betref­fen­den Auf­wen­dun­gen „aus­lö­sen­den Moments“, zum ande­ren die Zuwei­sung dieses

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Aus­schüt­tungs­glei­che Erträ­ge – und der Ansatz nach­träg­li­cher Anschaffungskosten

Aus­schüt­tungs­glei­che Erträ­ge i.S. des § 2 Abs. 1 Satz 2 InvStG bzw. § 39 Abs. 1 Satz 2 KAGG erhö­hen nicht nach­träg­lich die Anschaf­fungs­kos­ten des Invest­ment­an­teils und sind des­halb auch kei­ner Teil­wert­ab­schrei­bung nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG zugäng­lich. Antei­le an einem Invest­ment­fonds im Betriebs­ver­mö­gen sind steu­er­bi­lan­zi­ell eigen­stän­di­ge Wirt­schafts­gü­ter. Es sind inso­weit die ein­zel­nen Anteile,

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Künf­ti­ge Anschaf­fungs­kos­ten, die zu kei­nem Ertrag mehr füh­ren können…

Das Pas­si­vie­rungs­ver­bot des § 5 Abs. 4b Satz 1 EStG erfasst auch in künf­ti­gen Wirt­schafts­jah­ren als Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten eines Wirt­schafts­gu­tes zu akti­vie­ren­de Auf­wen­dun­gen, die zu kei­nem Ertrag mehr füh­ren kön­nen. In Nach­sor­ge­rück­stel­lun­gen ent­hal­te­ne Inves­ti­ti­ons­kos­ten sind nach § 5 Abs. 4b Satz 1 EStG von der Rück­stel­lungs­bil­dung aus­ge­schlos­sen. Eine teleo­lo­gi­sche Reduk­ti­on der Vor­schrift für

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Nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten – nach der zivil­recht­li­chen Neu­ord­nung des Kapitalersatzrechts

Der Bun­des­fi­nanz­hof stellt die Behand­lung nach­träg­li­cher Anschaf­fungs­kos­ten nach der zivil­recht­li­chen Neu­ord­nung des Kapi­tal­er­satz­rechts durch das MoMiG auf den Prüf­stand. Dabei will sich der Bun­des­fi­nanz­hof grund­le­gend mit der Rechts­fra­ge zu befas­sen, ob, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen und gege­be­nen­falls in wel­chem Umfang Auf­wen­dun­gen des Gesell­schaf­ters aus einer zuguns­ten der Gesell­schaft geleis­te­ten Finan­zie­rungs­hil­fe auch

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Finan­zie­rungs­maß­nah­men eines unter­neh­me­risch betei­lig­ten Aktio­närs – als nach­träg­li­che Anschaffungskosten

Die Gewäh­rung eines kri­sen­be­stimm­ten Dar­le­hens an die AG durch einen Aktio­när, der zu die­sem Zeit­punkt an der Gesell­schaft unter­neh­me­risch betei­ligt ist, führt zu nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten der Betei­li­gung. Nach § 17 Abs. 1 und 4 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Auf­lö­sung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Gesellschafter

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Die erneu­er­te Ein­bau­kü­che in der Mietwohnung

Auf­wen­dun­gen für die voll­stän­di­ge Erneue­rung einer Ein­bau­kü­che (Spü­le, Herd, Ein­bau­mö­bel und Elek­tro­ge­rä­te) in einem ver­mie­te­ten Immo­bi­li­en­ob­jekt sind nicht ‑als sog. Erhal­­tungs­­auf­­wand- sofort als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzieh­bar. Bei einer Ein­bau­kü­che mit ihren ein­zel­nen Ele­men­ten han­delt es sich um ein ein­heit­li­ches Wirt­schafts­gut, das auf zehn Jahre

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Nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten – und der Auflösungsverlust

Zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb gehört auch der Gewinn oder Ver­lust aus der Auf­lö­sung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Gesell­schaf­ter inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft zu min­des­tens 1 % betei­ligt war (§ 17 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 17 Abs. 4 Satz 1 EStG). Die Ermitt­lung des Gewinns oder Ver­lusts aus

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Gesell­schaf­ter­dar­le­hen – und der Rangrücktritt

Ein blo­ßer Rang­rück­tritt führt im Grund­satz nicht dazu, dass ein Dar­le­hen den Cha­rak­ter als Fremd­ka­pi­tal bzw. als For­de­rung des Dar­le­hens­ge­bers ver­liert. Dies gilt auch, wenn die Dar­le­hens­ge­wäh­rung und der Rang­rück­tritt durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis bedingt sind. Soweit die Recht­spre­chung kapi­ta­ler­set­zen­de Dar­le­hen als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten einer Betei­li­gung beur­teilt hat, betrifft dies ausschließlich

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Zuschlag und Wie­der­ver­stei­ge­rung im Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren – und die Bargebotszinsen

Durch Zuschlags­be­schluss (Anschaf­fung) und Wie­der­ver­stei­ge­rung gemäß § 118 Abs. 2 Satz 2 ZVG (Ver­äu­ße­rung) wird der Tat­be­stand eines pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäfts erfüllt (§ 22 Nr. 2 i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG). Der Ver­äu­ße­rungs­er­lös ent­spricht dem Bar­ge­bot (ohne Bar­ge­bots­zin­sen) des Erste­hers in der Wie­der­ver­stei­ge­rung. Die Anschaf­fungs­kos­ten sind die Auf­wen­dun­gen, die geleis­tet wer­den, um

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Ver­lust aus GmbH-Betei­li­gung – und das neue Eigen­ka­pi­tal zur Ablö­sung von Sicherheiten

Es stellt kei­ne Anschaf­fungs­kos­ten dar, wenn ein Gesell­schaf­ter der GmbH neu­es Eigen­ka­pi­tal zuführt, um Sicher­hei­ten abzu­lö­sen. In dem hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Fall war der Gesell­schaf­ter an der GmbH zu mehr als 1% betei­ligt. Für Bank­ver­bind­lich­kei­ten der Gesell­schaft stell­te er Sicher­hei­ten (Grund­schuld und Bürg­schaft) zur Ver­fü­gung. Die GmbH geriet

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Nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten als Ver­äu­ße­rungs­ver­lust – und die Ände­rung des Steuerbescheids

Der Ände­rung eines bestands­kräf­ti­gen Ein­kom­men­steu­er­be­scheids gemäß § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO wegen eines rück­wir­ken­den Ereig­nis­ses steht nicht ent­ge­gen, dass der Sach­ver­halt, auf den sich das Ereig­nis aus­wirkt (hier: Ver­äu­ße­rung einer qua­li­fi­zier­ten Betei­li­gung, Ent­ste­hung nach­träg­li­cher Anschaf­fungs­kos­ten) im Aus­gangs­be­scheid nicht berück­sich­tigt war. Nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. § 181 Abs.

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Über­nah­me von Ver­bind­lich­kei­ten – als Anschaffungskosten

In der Über­nah­me von Ver­bind­lich­kei­ten des Ver­äu­ße­rers durch den Erwer­ber lie­gen in steu­er­recht­li­cher Beur­tei­lung grund­sätz­lich Anschaf­fungs­kos­ten des Wirt­schafts­guts; die Beglei­chung der Ver­bind­lich­keit führt zu Auf­wen­dun­gen des Erwer­bers, die er auf sich nimmt, um die Ver­fü­gungs­mög­lich­keit über das Wirt­schafts­gut zu erlan­gen. Dies wird deut­lich, wenn die Betei­lig­ten ver­ein­ba­ren, dass die Verbindlichkeit

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Selbst geschaf­fe­ne imma­te­ri­el­le Wirt­schafts­gü­ter – und der Formwechsel

Das Akti­vie­rungs­ver­bot für selbst geschaf­fe­ne imma­te­ri­el­le Wirt­schafts­gü­ter greigt bei Form­wech­sel einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft nicht. Selbst geschaf­fe­ne imma­te­ri­el­le Wirt­schafts­gü­ter dür­fen daher nach dem Form­wech­sel akti­viert wer­den. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall hat­te eine KG geklagt, die aus dem Form­wech­sel einer GmbH her­vor­ge­gan­gen ist. Die GmbH aktivierte

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Akti­vie­rung eines Instandhaltungsanspruchs?

Über­nimmt der Päch­ter ver­trag­lich die nach der gesetz­li­chen Rege­lung dem Ver­päch­ter oblie­gen­de Pflicht zur Instand­hal­tung der ver­pach­te­ten Sache, ist der Instand­hal­tungs­an­spruch des Ver­päch­ters auch dann nicht zu akti­vie­ren, wenn sich der Päch­ter mit der Instand­hal­tung im Rück­stand befin­det. Ist Päch­ter eine Per­so­nen­ge­sell­schaft, wird der Instand­hal­tungs­an­spruch des ver­pach­ten­den Gesell­schaf­ters auch dann

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Auf­lö­sungs­ver­lust bei nach­träg­li­chen Anschaffungskosten

Das Ent­ste­hen eines Auf­lö­sungs­ver­lusts i.S. von § 17 Abs. 2 und 4 EStG setzt ‑neben ande­ren Anfor­­de­­run­­­gen- vor­aus, dass die Höhe der nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten fest­steht. Ste­hen im betref­fen­den Ver­an­la­gungs­jahr die nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten (hier: des GmbH-Gesel­l­­schaf­­ters aus einer Höchst­be­trags­bürg­schaft) noch nicht fest, ist des­halb der Auf­lö­sungs­ver­lust auch noch nicht ent­stan­den. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom

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Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Grund­be­sitz-KG – Grund­er­werb­steu­er und Anschaffungskosten

Die infol­ge eines Wech­sels im Gesell­schaf­ter­be­stand aus­ge­lös­ten Grund­er­werb­steu­ern stel­len kei­ne Anschaffungs(neben)kosten der erwor­be­nen Kom­man­dit­an­tei­le oder des vor­han­de­nen Grund­be­sit­zes der Objekt­ge­sell­schaft dar, die in Höhe der AfA abzu­set­zen (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 i.V.m. § 7 EStG) wären. Wel­che Auf­wen­dun­gen zu den Anschaf­fungs­kos­ten zäh­len, bestimmt sich für die steu­er­recht­li­che Beur­tei­lung und ins­be­son­de­re auch

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Über­tra­gung eines GmbH-Anteils unter Vorbehaltsnießbrauch

Zah­lun­gen für die Ablö­sung eines (Vorbehalts-)Nießbrauchs an einer Betei­li­gung i.S. von § 17 EStG stel­len im Rah­men der Ermitt­lung der Ein­künf­te nach § 17 EStG nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten auf die Betei­li­gung dar. Eine unent­gelt­li­che Über­tra­gung nach § 17 Abs. 2 Satz 5 EStG liegt auch bei der Über­tra­gung eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft

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Nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten bei Ver­zicht auf Kleinanlegerprivileg

Hat der dar­le­hens­ge­ben­de Gesell­schaf­ter mit der Gesell­schaft ver­ein­bart, das Dar­le­hen sol­le „wie Eigen­ka­pi­tal“ behan­delt wer­den und hal­ten sich die Betei­lig­ten in der Insol­venz der Gesell­schaft an die­se Abre­de, führt der end­gül­ti­ge Aus­fall des Dar­le­hens­rück­for­de­rungs­an­spruchs zu nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten der Betei­li­gung, auch wenn der Gesell­schaf­ter mit nicht mehr als 10 % am Stammkapital

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Nach­träg­li­che Inan­spruch­nah­me aus Gesell­schaf­ter­bürg­schaft als Auflösungsverlust

Nach § 17 Abs. 1 und 4 EStG i.d.F. des Streit­jah­res gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der ‑regel­mä­ßig bei Abschluss der Liqui­da­ti­on ent­­s­te­hen­­de- Gewinn aus der Auf­lö­sung von Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten, wenn der Gesell­schaf­ter inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft qua­li­fi­ziert betei­ligt war und er die Betei­li­gung in seinem

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Scha­dens­er­satz­leis­tun­gen des Ver­käu­fers als Anschaffungspreisminderung

Scha­dens­er­satz­leis­tun­gen des Ver­käu­fers wegen nach­träg­lich erkann­ter Män­gel stel­len kei­ne Anschaf­fungs­preis­min­de­rung dar. Auf­wen­dun­gen, die durch die Absicht ver­an­lasst sind, Ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung zu erzie­len (§ 21 Abs. 1 EStG), sind dann nicht als Wer­bungs­kos­ten sofort abzieh­bar (§ 9 Abs. 1 Satz 1 EStG), wenn es sich um Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten han­delt. In die­sem Fall

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Das Auto als Tom­bo­la­preis – steu­er­lich gesehen

Ergibt sich bei einer Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung einer Fir­ma für jeden Teil­neh­mer die Gewinn­chan­ce auf ein Fahr­zeug von mehr als 35 Euro, ist die Frei­gren­ze über­schrit­ten und die Anschaf­fungs­kos­ten der Fahr­zeu­ge somit in vol­lem Umfang vom Steu­er­ab­zug aus­ge­schlos­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Finanz­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Klage

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Aus­ge­fal­le­ne Finan­zie­rungs­hil­fen als nach­träg­li­chen Anschaffungskosten

Aus­ge­fal­le­ne Finan­zie­rungs­hil­fen eines nicht geschäfts­füh­ren­den, mit 10% betei­lig­ten GmbH-Gesel­l­­schaf­­ters stel­len kei­ne nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten dar. Nach § 17 Abs. 1 und 4 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb –unter wei­te­ren hier nicht pro­ble­ma­ti­schen Vor­aus­set­zun­gen– auch der Gewinn aus der Auf­lö­sung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft; Ent­spre­chen­des gilt für einen Auf­lö­sungs­ver­lust als dem Betrag, um den die

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Posi­ti­ve Dif­fe­renz der Rück­ge­währ von Ein­la­gen gegen­über den Anschaffungskosten

Ver­ein­nahmt der i.S. von § 17 Abs. 1 EStG betei­lig­te Steu­er­pflich­ti­ge Zurück­zah­lun­gen aus dem steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­to i.S. des § 27 KStG, erklärt er im Rah­men sei­ner Ver­an­la­gung aber kei­nen Ver­äu­ße­rungs­ge­winn, son­dern legt dem Finanz­amt nur eine Steu­er­be­schei­ni­gung über die zurück­ge­zahl­ten Beträ­ge vor, kann das Finanz­amt einen ohne Berück­sich­ti­gung eines Ver­äu­ße­rungs­ge­winns ergangenen

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Zah­lun­gen zum Ver­zicht auf ein Wohnungsrecht

Zah­lun­gen zum Ver­zicht auf ein Woh­nungs­recht kön­nen sofort abzieh­ba­re Wer­bungs­kos­ten dar­stel­len. Wer­bungs­kos­ten sind nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der Ein­nah­men. Sie sind gemäß § 9 Abs. 1 Satz 2 EStG bei der Ein­kunfts­art abzu­zie­hen, bei der sie erwach­sen, und das bedeu­tet, durch die sie ver­an­lasst sind. Eine

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Ver­geb­li­cher Due-Diligence-Aufwand

„Ver­geb­li­che“ Kos­ten für die sog. Due-Dili­­gence-Prü­­fung aus Anlass des geschei­ter­ten Erwerbs einer Kapi­tal­be­tei­li­gung unter­fal­len nicht dem Abzugs­ver­bot des § 8b Abs. 3 KStG 2002 a.F. Nach § 8b Abs. 3 KStG 2002 a.F., für die Ermitt­lung des Gewer­be­steu­er­mess­be­trags i.V.m. § 7 Satz 1 GewStG 2002, sind Gewinn­min­de­run­gen, die im Zusam­men­hang mit dem in Abs.

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Bundesfinanzhof (BFH)

Nicht abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für nicht abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens bei Gewinn­ermitt­lung durch Über­schuss­rech­nung dür­fen nach § 4 Abs. 3 Satz 4 EStG erst zum Zeit­punkt des Zuflus­ses des Ver­äu­ße­rungs­er­lö­ses oder der Ent­nah­me berück­sich­tigt wer­den. Nach § 4 Abs. 3 Satz 4 EStG sind die Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für nicht abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens erst im Zeitpunkt

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Anschaf­fungs­kos­ten nach Umwand­lung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine Personengesellschaft

Die Anschaf­fungs­kos­ten einer nicht wesent­li­chen GmbH-Betei­­li­­gung sind bei einer spä­te­ren Ver­äu­ße­rung der Antei­le nicht zu berück­sich­ti­gen, nach­dem die GmbH zuvor form­wech­selnd in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft umge­wan­delt wor­den ist. Die ursprüng­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten eines nicht wesent­lich betei­lig­ten Gesell­schaf­ters für den Erwerb der Gesell­schafts­an­tei­le einer GmbH min­dern, nach­dem die GmbH form­wech­selnd in eine Personengesellschaft

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Nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten auf eine wesent­li­che Beteiligung

Dis­quo­ta­le ver­deck­te Ein­la­gen in eine Kapi­tal­ge­sell­schaft füh­ren beim „leis­ten­den“ Gesell­schaf­ter antei­lig in Höhe sei­ner Betei­li­gung und im Übri­gen als Dritt­auf­wand bei sei­nen an der Gesell­schaft mit­be­tei­lig­ten nahen Ange­hö­ri­gen zu nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten, sofern kei­ne wirt­schaft­li­chen Grün­de für den dis­quo­ta­len Gesell­schaf­ter­bei­trag aus­schlag­ge­bend sind. Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG in der im Streitjahr

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Kauf­preis einer „gebrauch­ten“ Lebens­ver­si­che­rung steu­er­lich gesehen

Der vom Erwer­ber einer „gebrauch­ten“ Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung gezahl­te Kauf­preis stellt Anschaf­fungs­kos­ten i.S. des § 255 Abs. 1 HGB dar. Und die bis zum Erwerbs­zeit­punkt auf­ge­lau­fe­nen außer­rech­nungs­mä­ßi­gen und rech­nungs­mä­ßi­gen Zin­sen sind weder nega­ti­ve Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen noch vor­weg­ge­nom­me­ne Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen. So die Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs in dem hier vor­lie­gen­den Fall.

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Teil­wert­ab­schrei­bung auf fest­ver­zins­li­che Wertpapiere

Eine Teil­wert­ab­schrei­bung auf fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re unter ihren Nenn­wert allein wegen gesun­ke­ner Kur­se nicht zuläs­sig ist. Dies betrifft ins­be­son­de­re auch Geld­in­sti­tu­te, denn Abschrei­bungs­ver­bot gilt auch für fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re, die zum Han­dels­be­stand gehö­ren und des­halb im Umlauf­ver­mö­gen gehal­ten wer­den. In dem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te eine Bank Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf festverzinsliche

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Bundesfinanzhof

Nach­weis der Stammeinlagen-Zahlung

Der Nach­weis der Ein­zah­lung einer Stamm­ein­la­ge im Hin­blick auf dar­aus resul­tie­ren­de Anschaf­fungs­kos­ten im Sin­ne von § 17 Abs. 2 EStG muss nach 20 Jah­ren seit Ein­tra­gung der GmbH nicht zwin­gend allein durch den ent­spre­chen­den Zah­lungs­be­leg geführt wer­den. Viel­mehr sind alle Indi­zi­en im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung zu prü­fen. Die Klä­ge­rin des hier

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Bundesfinanzhof (BFH)

Abschrei­bung von Windparks

Ein Wind­park besteht aus meh­re­ren selb­stän­di­gen Wirt­schaft­gü­tern, die aber ein­heit­lich abzu­schrei­ben sind. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in Mün­chen und erstreck­te dabei in einem zwei­ten Urteil zudem gleich­zei­tig auch noch sei­ne restrik­ti­ve, zu Immo­bi­li­en­fonds ent­wi­ckel­te Recht­spre­chung auf Wind­kraft­fonds. Danach stel­len sämt­li­che Auf­wen­dun­gen im Zusam­men­hang mit der Errich­tung des Wind­kraft­fonds Anschaffungskosten

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Sofort abzieh­ba­rer Auf­wand bei der Schifffonds-Beteiligung

Auf­wen­dun­gen im Zusam­men­hang mit der Errich­tung eines n der Rechts­form einer GmbH Co. KG geführ­ten Schiffs­fonds – also ins­be­son­de­re Konzeptions‑, Gründungs‑, Finan­­zie­­rungs- und Plat­zie­rungs­kos­ten – sind nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht sofort abzieh­bar, son­dern in vol­ler Höhe als Anschaf­fungs­kos­ten des Schiffs (Tank­schiff bzw. Con­tai­ner­schiff) zu behan­deln. Ange­sichts des hohen

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Ent­gelt­li­cher Erwerb auf­grund Schuldenübernahme

Die Über­tra­gung eines Gesell­schafts­an­teils an einer Grun­d­­stücks-GbR gegen Über­nah­me der bestehen­den GbR-Ver­­­bin­d­­li­ch­­kei­­ten führt nur dann zu Anschaf­fungs­kos­ten des Erwer­bers, wenn gleich­zei­tig eine Haf­tungs­frei­stel­lung des über­tra­gen­den Alt­ge­sell­schaf­ters von den bestehen­den GbR-Ver­­­bin­d­­li­ch­­kei­­ten erfolgt. Die Tat­sa­che, dass der Über­neh­mer des GbR-Anteils für die­se Alt­ver­bind­lich­kei­ten der GbR kraft Geset­zes haf­tet, reicht – nach Ansicht

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Vor­steu­er bei land­wirt­schaft­li­chen Durchschnittssatzermittlern

Vor­steu­er gehört auch bei Durch­schnitts­satz­er­mitt­ler nicht zu den Anschaf­fungs­kos­ten bzw. Her­stel­lungs­kos­ten. Die in Rech­nung gestell­te Umsatz­steu­er gehört nicht zu den Anschaf­­fungs- bzw. Her­stel­lungs­kos­ten der Reinves­ti­ti­ons­gü­ter. Gemäß § 9b Abs. 1 EStG gehört der Vor­steu­er­be­trag nach § 15 UStG, soweit er bei der Umsatz­steu­er abge­zo­gen wer­den kann, nicht zu den Anschaf­­fungs- oder

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