Betriebs­auf­ga­be und Grund­stücks­ver­äu­ße­rung

Wird ein Grund­stück im sach­li­chen und zeit­li­chen Zusam­men­hang mit einer Betriebs­auf­ga­be ver­äu­ßert und zu einem spä­te­ren Zeit­punkt der Kauf­preis aus Grün­den, die im Kauf­ver­trag ange­legt waren, gemin­dert, so ist nach stän­di­ger Recht­spre­chung nur der tat­säch­lich erziel­te Ver­äu­ße­rungs­er­lös in das Betriebs­auf­ga­be­er­geb­nis ein­zu­stel­len. Glei­ches kann dann gel­ten, wenn der ursprüng­li­che Kauf­ver­trag auf­ge­ho­ben und das Grund­stück zu einem gerin­ge­ren Preis an neue Erwer­ber ver­äu­ßert wird.

Betriebs­auf­ga­be und Grund­stücks­ver­äu­ße­rung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 12. Okto­ber 2005 – VIII R 66/​03