För­de­rung gemein­nüt­zi­ger Zwe­cke durch Toch­ter­ge­sell­schaft

Ein Unter­neh­men, das kraft Sat­zung durch wirt­schafts­be­ra­ten­de Tätig­keit (hier: Ent­wick­lung eines Kran­ken­haus­fi­nan­zie­rungs­sys­tems) für sei­ne Gesell­schaf­ter und die von die­sen zu ver­wirk­li­chen­den gemein­nüt­zi­gen Zwe­cke tätig wird, för­dert jene Zwe­cke nicht unmit­tel­bar i.S. von § 57 Abs. 1 Satz 1 AO. Das gilt auch, wenn die Tätig­keit nach Maß­ga­be gesetz­li­cher Vor­ga­ben (hier: § 17b Abs. 2 KHG) erbracht wird.

För­de­rung gemein­nüt­zi­ger Zwe­cke durch Toch­ter­ge­sell­schaft

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 7. März 2007 – I R 90/​04