Rück­stel­lung für Patent­ver­let­zun­gen

Die Bil­dung einer Rück­stel­lung wegen Ver­let­zung frem­der Paten­te nach § 5 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 EStG setzt nicht vor­aus, dass der Patent­in­ha­ber von der Rechts­ver­let­zung Kennt­nis erlangt hat. Aller­dings: Wird ein und das­sel­be Schutz­recht in meh­re­ren Jah­ren ver­letzt, bestimmt sich der Ablauf der drei­jäh­ri­gen Auf­lö­sungs­frist i.S. des § 5 Abs. 3 Satz 2 EStG nach der erst­ma­li­gen Rechts­ver­let­zung.

Rück­stel­lung für Patent­ver­let­zun­gen

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 9. Febru­ar 2006 – IV R 33/​05