Zwi­schen­ge­win­ne bei der Ver­äu­ße­rung von Fonds­an­tei­len 1998

Die Besteue­rung des bei der Ver­äu­ße­rung von Fonds­an­tei­len ermit­tel­ten Zwi­schen­ge­winns rich­tet sich für das Jahr 1998 nach der Spe­zi­al­re­ge­lung im Gesetz über Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaf­ten. Ein Rück­griff auf die ein­kom­men­steu­er­recht­li­chen Rege­lun­gen für Finanz­in­no­va­tio­nen kommt inso­weit nicht in Betracht. Dem Ansatz des Zwi­schen­ge­winns im Ver­äu­ße­rungs­fall steht nicht ent­ge­gen, dass bei Anschaf­fung der Antei­le nach der Mit­tei­lung des Fonds kein nega­ti­ver Zwi­schen­ge­winn vor­han­den war.

Zwi­schen­ge­win­ne bei der Ver­äu­ße­rung von Fonds­an­tei­len 1998

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 24. Novem­ber 2009 – VIII R 30/​06