Unent­gelt­li­che Grund­stücks­über­tra­gung durch den Erschlie­ßungs­trä­ger

Die unent­gelt­li­che Lie­fe­rung öffent­li­cher Stra­ßen und Flä­chen durch einen Erschlie­ßungs­trä­ger in der Rechts­form einer GmbH an ihren Gesell­schaf­ter (Gemein­de) unter­lag nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 UStG 1993 der Umsatz­steu­er.

Unent­gelt­li­che Grund­stücks­über­tra­gung durch den Erschlie­ßungs­trä­ger

Die zur Erschlie­ßung die­ser Grund­stü­cke bezo­ge­nen Leis­tun­gen sind zur Aus­füh­rung die­ser Umsät­ze ver­wandt wor­den. Die Grund­er­werb­steu­er, die der Käu­fer eines Grund­stücks ver­ein­ba­rungs­ge­mäß zahlt, erhöht das Ent­gelt für die Grund­stücks­lie­fe­rung (anders als bis­her stets vom Bun­des­fi­nanz­hof beur­teilt) nicht.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 20. Dezem­ber 2005 – V R 14/​04