Betrug – und Appro­ba­ti­ons­wi­der­ruf

Die straf­ge­richt­li­che Ver­ur­tei­lung wegen Betru­ges in 11 Fäl­len zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von einem Jahr und zehn Mona­ten recht­fer­tigt einen Wider­ruf der Appro­ba­ti­on als Arzt. Im hie ent­schie­de­nen Fall ver­ur­teil­te das Amts­ge­richt den Arzt wegen Betru­ges in elf Fäl­len zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von drei Jah­ren. Das Amts­ge­richt stell­te fest, dass der

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Flum­mies für gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­te Apo­the­ken­kun­den

Ein "Gut­schrif­ten­sys­tem", wonach gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­te Kun­den anstel­le der ihnen ärzt­lich ver­schrie­be­nen Arz­nei­mit­tel Gut­schrif­ten für ihre Kas­sen­re­zep­te erhal­ten, für deren Gegen­wert konn­ten sie frei­ver­käuf­li­che Waren oder ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Rohy­p­­nol-Table­t­­ten mit dem Wirk­stoff Flu­ni­tra­ze­pam erhal­ten, stellt nicht nur eine uner­laub­ten Abga­be von Betäu­bungs­mit­teln aus einer Apo­the­ke im Sin­ne von § 29 Abs. 1 Nr.

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Abrech­nungs­be­trug zulas­ten der Kran­ken­kas­se – und die Scha­dens­be­rech­nung

Bei Abrech­nungs­be­trü­ge­rei­en stellt die Scha­dens­be­rech­nung kei­nen ein­fa­chen Rechen­schritt dar, bei dem die blo­ße Ergeb­nis­mit­tei­lung genü­gen wür­de. Viel­mehr muss der kon­kre­te Rechen­weg in sei­nen Grund­zü­gen dar­ge­legt wer­den . Zwar sind gewis­se Ver­ein­fa­chun­gen bei der Dar­le­gung der Berech­nungs­grund­la­ge zuläs­sig, wenn der aus­rei­chend sach­kun­di­ge Täter in vol­lem Umfang gestän­dig ist . Frag­lich erscheint

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Appro­ba­ti­ons­wi­der­ruf wegen Abrech­nungs­be­trug

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts , sind die Ver­wal­tungs­be­hör­den in appro­ba­ti­ons­recht­li­chen Ver­fah­ren an Ent­schei­dun­gen der Straf­ge­rich­te über die Anord­nung eines Berufs­ver­bo­tes nach § 70 StGB nicht gebun­den. Sie dür­fen aller­dings in den Fäl­len, in denen das Straf­ge­richt im Rah­men der Anord­nung einer Maß­re­gel der Bes­se­rung und Siche­rung zur Fra­ge der

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Wider­ruf der Appro­ba­ti­on als Arzt wegen Abrech­nungs­be­tru­ges

Bei einem Abrech­nungs­be­tru­ges über einen Zeit­raum von fünf Jah­ren und einer Scha­dens­sum­me von mehr als 100.000 € ist der Wider­ruf der Appro­ba­ti­on als Arzt wegen Unwür­dig­keit zur Aus­übung des ärzt­li­chen Beru­fes berech­tigt. Ein Arzt ist zur Aus­übung des ärzt­li­chen Berufs unwür­dig im Sin­ne des § 5 Abs. 2 Satz 1 in Ver­bin­dung mit §

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Abrech­nungs­be­trug im ambu­lan­ten Pfle­ge­dienst

Die Betrei­be­rin eines ambu­lan­ten Pfle­ge­diens­tes begeht einen Abrech­nungs­be­trug, wenn ihre Mit­ar­bei­ter nicht über die mit der Kran­ken- und Pfle­ge­kas­se ver­trag­lich ver­ein­bar­te Qua­li­fi­ka­ti­on ver­fü­gen. Nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs täusch­te die Betrei­be­rin die zustän­di­gen Mit­ar­bei­ter der Kran­ken­kas­se durch die Ein­rei­chung der Rech­nun­gen nebst Leis­tungs­nach­wei­sen kon­klu­dent über das Vor­lie­gen der den Zah­lungs­an­spruch begrün­den­den

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Die Heb­am­me und der Abrech­nungs­be­trug

Die Erlaub­nis zum Füh­ren der Berufs­be­zeich­nung Heb­am­me kann nach einem fort­ge­setz­tem Abrech­nungs­be­trug wegen Unzu­ver­läs­sig­keit wider­ru­fen wer­den. Die Erlaub­nis zum Füh­ren der Berufs­be­zeich­nung "Heb­am­me" ist nach § 3 Abs. 2 und § 2 Abs. 1 Nr. 2 Heb­am­men­ge­setz zu wider­ru­fen, wenn sich der Erlaub­nis­in­ha­ber nach Ertei­lung der Erlaub­nis eines Ver­hal­tens schul­dig gemacht hat, aus dem sich

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Abrech­nungs­be­trug eines pri­vat­li­qui­die­ren­den Arz­tes für nicht per­sön­lich erbrach­te Leis­tun­gen

Mit Rechts­fra­gen zum Abrech­nungs­be­trug eines pri­vat­li­qui­die­ren­den Arz­tes für nicht per­sön­lich erbrach­te Leis­tun­gen hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hof täusch­te der ange­klag­te Arzt die Pati­en­ten über das Vor­lie­gen der den gel­tend gemach­ten Zah­lungs­an­spruch begrün­den­den Tat­sa­chen. Eine damit zugleich behaup­te­te Zah­lungs­pflicht bestand indes nicht. Die Pati­en­ten irr­ten

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Abrech­nungs­be­trug einer Heb­am­me

Ein fort­ge­setz­ter Abrech­nungs­be­trug gegen­über den Kran­ken­kas­sen über einen län­ge­ren Zeit­raum recht­fer­tigt die Pro­gno­se, die Heb­am­me bie­te zukünf­tig nicht mehr die Gewähr, ihren Beruf ord­nungs­ge­mäß unter Beach­tung ihrer Berufs­pflich­ten aus­zu­üben. In einem sol­chen Fall sieht das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt die Vor­aus­set­zun­gen für den Wider­ruf der nach § 1 Abs. 1 HebG erteil­ten Erlaub­nis zum

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