Grundstücke - Anlagevermögen oder Umlaufvermögen?

Grund­stü­cke – Anla­ge­ver­mö­gen oder Umlauf­ver­mö­gen?

Gemäß § 6b Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 EStG ist Vor­aus­set­zung für die Bil­dung einer den Gewinn min­dern­den Rück­la­ge u.a., dass die ver­äu­ßer­ten Wirt­schafts­gü­ter im Zeit­punkt der Ver­äu­ße­rung min­des­tens sechs Jah­re unun­ter­bro­chen zum Anla­ge­ver­mö­gen einer inlän­di­schen Betriebs­stät­te gehört haben. Beim Anla­ge­ver­mö­gen sind nur die Gegen­stän­de aus­zu­wei­sen, die bestimmt sind, dau­ernd dem Geschäfts­be­trieb

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Investitionsdarlehen - und die Zinseszinsen

Inves­ti­ti­ons­dar­le­hen – und die Zin­ses­zin­sen

Schuld­zin­sen, die infol­ge der Finan­zie­rung der Zin­sen eines Dar­le­hens zur Anschaf­fung oder Her­stel­lung von Anla­ge­ver­mö­gen (§ 4 Abs. 4a Satz 5 EStG) ent­stan­den sind, unter­lie­gen nicht der Abzugs­be­schrän­kung des § 4 Abs. 4a Satz 1 EStG. Dies gilt auch dann, wenn sie auf einem sepa­ra­ten Dar­le­hens­kon­to erfasst wer­den. Schuld­zin­sen sind nach § 4 Abs. 4a

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Die Zuchtsau im Anlagevermögen

Die Zucht­sau im Anla­ge­ver­mö­gen

Wird für Tie­re (hier: nicht auf­ge­mäs­te­ter Zucht­sau­en) des Anla­ge­ver­mö­gens die Bewer­tungs­frei­heit nach § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genom­men, ist die Höhe der Gewinn­min­de­rung nicht durch einen zu erwar­ten­den Schlacht­wert begrenzt. Ist der Land­wirt berech­tigt, für die Zucht­sau­en die Bewer­tungs­frei­heit gemäß § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch zu neh­men, kann er inso­weit

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Betrieblicher Schuldzinsenabzug: Finanzierung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens

Betrieb­li­cher Schuld­zin­sen­ab­zug: Finan­zie­rung von Wirt­schafts­gü­tern des Anla­ge­ver­mö­gens

Mit hat der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den, dass die geän­der­te betriebs­ver­mö­gens­mä­ßi­ge Zuord­nung eines Wirt­schafts­guts wäh­rend des Bestehens einer mit­un­ter­neh­me­ri­schen Betriebs­auf­spal­tung weder eine Ent­nah­me beim abge­ben­den Betrieb noch eine Ein­la­ge beim auf­neh­men­den Betrieb i. S. d. § 4 Abs. 4a EStG dar­stellt, wenn der Vor­gang zum Buch­wert statt­ge­fun­den hat. Mit einem wei­te­ren hat der

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Nicht abnutzbare Wirtschaftsgüter in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Nicht abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter in der Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung

Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für nicht abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens bei Gewinn­ermitt­lung durch Über­schuss­rech­nung dür­fen nach § 4 Abs. 3 Satz 4 EStG erst zum Zeit­punkt des Zuflus­ses des Ver­äu­ße­rungs­er­lö­ses oder der Ent­nah­me berück­sich­tigt wer­den. Nach § 4 Abs. 3 Satz 4 EStG sind die Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für nicht abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens erst im Zeit­punkt

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Finanzierung betrieblicher Investitionen

Finan­zie­rung betrieb­li­cher Inves­ti­tio­nen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te sich mit der Fra­ge zu befas­sen, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen Schuld­zin­sen für ein Inves­ti­ti­ons­dar­le­hen, das auf ein Kon­to­kor­rent­kon­to aus­ge­zahlt wur­de, sowie Schuld­zin­sen für das Kon­to­kor­rent­kon­to selbst als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den kön­nen, wenn der Unter­neh­mer Über­ent­nah­men getä­tigt hat. Und der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schied, das die Finan­zie­rung betrieb­li­cher Inves­ti­tio­nen auch bei

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Anlagevermögen und Differenzbesteuerung

Anla­ge­ver­mö­gen und Dif­fe­renz­be­steue­rung

Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Müns­ter ist die umsatz­steu­er­li­che Dif­fe­renz­be­steue­rung gemäß § 25a UStG auch dann anwend­bar, wenn der Unter­neh­mer gele­gent­lich zum Anla­ge­ver­mö­gen gehö­ren­de, gebrauch­te Gegen­stän­de ver­äu­ßert. In dem vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall betrieb der Klä­ger eine Lot­­to- und Toto-Annah­­me­stel­­le, einen Kiosk und eine Rei­se­agen­tur. Sei­nen zum Unter­neh­mens­ver­mö­gen zuge­ord­ne­ten Pkw

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Anlagevermögen bei Betriebsaufgabeabsicht

Anla­ge­ver­mö­gen bei Betriebs­auf­ga­be­ab­sicht

Wirt­schafts­gü­ter, die zum Zwe­cke der dau­er­haf­ten Ein­bin­dung in einen bereits bestehen­den Geschäfts­be­trieb erwor­ben wer­den, sind ‑vor­be­halt­lich eines Gestal­­tungs­­­mis­s­brauchs- nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann im Anla­ge­ver­mö­gen und nicht im Umlauf­ver­mö­gen aus­zu­wei­sen, wenn die gesam­te orga­ni­sa­to­ri­sche Ein­heit, also der Betrieb ein­schließ­lich erwor­be­ner Wirt­schafts­gü­ter, kur­ze Zeit spä­ter mit der Absicht ihrer Wei­ter­füh­rung

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