Groß­stadt­woh­nung und Bau­lärm

Es ent­spricht der all­ge­mei­nen Ver­kehrs­an­schau­ung, dass man auch in Groß­städ­ten in Woh­nun­gen unge­stört von Bau­lärm leben kann. Ist das nicht der Fall, kann das zur Miet­min­de­rung berech­ti­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Ver­mie­te­rin auf Zah­lung des im Wege der Miet­min­de­rung

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Miet­min­de­rung wegen Bau­lärms

Die Min­de­rung von Mie­te für eine Woh­nung, die nach dem Ein­zug der Mie­te­rin von erheb­li­chen Bau­im­mis­sio­nen auf einem Nach­bar­grund­stück betrof­fen ist, kann für die Dau­er der Bau­maß­nah­men gerecht­fer­tigt sein. In dem hier vom Land­ge­richt Ber­lin ent­schie­de­nen Fall hat­te die Mie­te­rin den Miet­ver­trag über die in Ber­­lin-Mit­­­te gele­ge­ne Woh­nung im Jahr

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Einst­wei­li­ger Rechts­schutz gegen Bau­lärm

Bei Män­geln des Lärm­schutz­kon­zepts für die Bau­pha­se kön­nen Betrof­fe­ne die Anord­nung rea­ler Schutz­vor­keh­run­gen oder die Zuer­ken­nung eines Ent­schä­di­gungs­an­spruchs im Wege der Pla­ner­gän­zung, nicht aber die Auf­he­bung des Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses, im vor­läu­fi­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren ent­spre­chend nicht sei­ne Außer­voll­zug­set­zung ver­lan­gen. Ansprü­che auf Ergän­zung des Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses um Schutz­vor­keh­run­gen gegen Bau­lärm kön­nen gege­be­nen­falls durch eine auf

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Bau­lärm – und das Ein­schrei­ten der Behör­de

Nr. 4.1 AVV Bau­lärm ent­bin­det den Betrei­ber einer Bau­stel­le nicht von der Ver­pflich­tung, die Ein­hal­tung der Immis­si­ons­richt­wer­te der Nr. 3.01.1 AVV Bau­lärm sicher­zu­stel­len, wenn ihm die Ein­hal­tung die­ser Wer­te durch behörd­li­che Ver­fü­gung auf­ge­ge­ben wor­den ist. Die Rege­lung der Nr. 4.1 AVV Bau­lärm, wonach bei Über­schrei­ten des Ein­greif­richt­werts (Immis­si­ons­richt­wert zuzüg­lich 5 dB(A)

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Lärm­schutz durch 24 auf­ge­sta­pel­te See­con­tai­ner

Eine Con­tai­ner­wand als Lärm­schutz ist mit unver­hält­nis­mä­ßi­gen Nach­tei­len und Beläs­ti­gun­gen der Nach­bar­schaft ver­bun­den, ver­letzt Abstands­vor­schrif­ten und ent­spricht nicht den Vor­ga­ben, die für Schall­schutz­maß­nah­men gegen Bau­lärm gel­ten. So der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer aus See­con­tai­nern errich­te­ten Lärm­schutz­wand, gegen deren Abbau sich die Stadt Wetz­lar und der Bau­herr

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Der abschnitts­wei­se Aus­bau einer Bahn­stre­cke – und der Lärm­schutz

Beim abschnitts­wei­sen Aus­bau einer Bahn­stre­cke sind die Lärm­schutz­be­lan­ge der Anwoh­ner in Fol­ge­ab­schnit­ten so zu berück­sich­ti­gen sind, dass die­se nicht infol­ge von Ver­zö­ge­run­gen beim wei­te­ren Aus­bau in der Zwi­schen­zeit in unbil­li­ger Wei­se einer hohen Lärm­be­las­tung aus­ge­setzt sind. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­ten die Eigen­tü­mer von Wohn­häu­sern geklagt, die

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Der U‑Bahn-Bau in Nürn­berg

Lei­det ein Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zum Bau einer U‑Bahn-Linie auf­grund der zwi­schen­zeit­lich erfolg­ten Vor­ha­bens­än­de­run­gen vor­aus­sicht­lich nicht mehr an recht­li­chen Män­geln, die zu sei­ner Auf­he­bung oder zur Fest­stel­lung sei­ner Rechts­wid­rig­keit und Nicht­voll­zieh­bar­keit füh­ren könn­ten, ist die Anord­nung der auf­schie­ben­den Wir­kung nicht zu recht­fer­ti­gen. So der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall, in

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Wenn der Nach­bar das Bau­vor­ha­ben für über­di­men­sio­niert hält

Der durch Wohn­nut­zung in einem Wohn­ge­biet ver­ur­sach­te Ver­kehr ist grund­sätz­lich hin­zu­neh­men. Das Lärm­ma­nage­ment wäh­rend der Bau­pha­se darf einem zuge­las­se­nen Inge­nieur­bü­ro über­las­sen wer­den, das vom Bau­herrn finan­ziert wird. Damit sind kei­ne Zwei­fel an der Objek­ti­vi­tät einer aner­kann­ten Mess­stel­le begrün­det. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Nach­barn, der

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Bau­lärm durch Nach­bar­grund­stück

Es liegt nur dann ein zur Miet­kür­zung berech­ti­gen­der Man­gel bei außer­halb der Miet­sa­che lie­gen­den tat­säch­li­chen oder recht­li­chen Ver­hält­nis­se vor – wie hier die in Fra­ge ste­hen­de Beein­träch­ti­gung durch eine Bau­stel­le – wenn er die Taug­lich­keit der Miet­sa­che unmit­tel­bar beein­träch­tigt. Das Ober­lan­des­ge­richt Braun­schweig hat in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Miet­min­de­rung

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Pflicht zum Ein­schrei­ten gegen Bau­lärm

Eine Stadt ist zum Ein­schrei­ten gegen Bau­lärm ver­pflich­tet, wenn die­ser die nach der AVV Bau­lärm maß­geb­li­chen Grenz­wer­te um 5 db(A) über­schrei­tet. So hat jetzt der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof die Stadt Frank­furt am Main durch einst­wei­li­ge Anord­nung ver­pflich­tet, durch geeig­ne­te Maß­nah­men sicher­zu­stel­len, dass von der Bau­stel­le in der Barck­haus­stra­ße in Frank­furt kei­ne Lärm­im­mis­sio­nen

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Lärm­schutz­wän­de beim S‑Bahn-Bau

Beim S‑Bahn-Bau besteht zuguns­ten der an die Bau­stel­le ange­renz­enden Geschäf­te ein Anspruch auf Lärm­schutz auch für die an den Schau­fens­ter fla­nie­ren­den Kun­den. Mit die­ser Begrün­dung hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof den Kla­gen des Fein­kost­hau­ses Dall­mayr und eini­ger wei­te­rer Eigen­tü­mer von Anwe­sen um den Mün­che­ner Mari­en­hof, dar­un­ter Prinz Albert von Thurn und

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