Die Hebamme als Erfüllungsgehilfe des Belegarztes - und die Haftpflichtversicherungen

Die Heb­am­me als Erfül­lungs­ge­hil­fe des Beleg­arz­tes – und die Haft­pflicht­ver­si­che­run­gen

Ein dop­pelt ver­si­cher­tes Haf­t­pflicht-Risi­­ko führt zu Aus­gleichs­pflich­ten zwi­schen den bei­den Ver­si­che­run­gen. Ist ein Risi­ko (hier: Inan­spruch­nah­me als Heb­am­me wegen Geburts­schä­den) sowohl über die Ver­si­che­rung des Beleg­arz­tes als auch über die des Anstel­lungs­kran­ken­hau­ses der Heb­am­me ver­si­chert, kann die Ver­si­che­rung des Arz­tes die Heb­am­me per­sön­lich nicht auf antei­li­gen Aus­gleich in Anspruch neh­men;

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Leistungen einer Privatklinik mit Belegärzten - und die Umsatzsteuer

Leis­tun­gen einer Pri­vat­kli­nik mit Beleg­ärz­ten – und die Umsatz­steu­er

Rech­net eine Pri­vat­kli­nik ent­spre­chend § 17b Abs. 1 KHG Fall­pau­scha­len ab, ist im Rah­men der nach § 4 Nr. 16 Buchst. b UStG a.F. i.V.m. § 67 Abs. 2 AO vor­zu­neh­men­den Ver­gleichs­be­rech­nung weder als „schäd­lich“ oder „unschäd­lich“ i.S. des § 67 Abs. 1 AO zu berück­sich­ti­gen, ob ein im Kran­ken­haus täti­ger Beleg­arzt sei­ne Leis­tun­gen nach

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Befunderhebungsfehler - und der mit einem Heftpflaster geflickte Wehenschreiber

Befund­er­he­bungs­feh­ler – und der mit einem Heft­pflas­ter geflick­te Wehen­schrei­ber

Der für die Annah­me eines Befund­er­he­bungs­feh­lers erfor­der­li­che Pflicht­wid­rig­keits­vor­wurf kann dar­in bestehen, dass die medi­zi­nisch gebo­te­ne Befun­dung mit einem von Beginn an nur not­dürf­tig repa­rier­ten Gerät unter­nom­men wird, auch wenn das Gerät zunächst noch ver­wert­ba­re Auf­zeich­nun­gen lie­fert (hier: CTG-Kon­­trol­­le mit einem ledig­lich mit einem Heft­pflas­ter geflick­ten CTG-Gerät). Kar­dio­to­ko­gra­phie (Car­dio­to­co­gra­phy, CTG) ist

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Belegarzttätigkeit und Arztpraxis - und die Fahrtkostenpauschale

Beleg­arzt­tä­tig­keit und Arzt­pra­xis – und die Fahrt­kos­ten­pau­scha­le

Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 2 EStG, der i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 2 EStG ent­spre­chend für Betriebs­aus­ga­ben für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te gilt, ist der Abzug von Betriebs­aus­ga­ben für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und regel­mä­ßi­ger Betriebs­stät­te auf die Höchst­be­trä­ge der gesetz­li­chen Ent­fer­nungs­pau­scha­le begrenzt. Dies gilt auch bei Ermitt­lung des

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Abrechnung wahlärztlicher Leistungen im Krankenhaus durch einen Honorararzt

Abrech­nung wahl­ärzt­li­cher Leis­tun­gen im Kran­ken­haus durch einen Hono­rar­arzt

Kran­ken­haus­leis­tun­gen sind nach § 2 Abs. 1 Satz 1 des Kran­ken­haus­ent­gelt­ge­set­zes (KHEntgG) (hier: in der bis 31.12 2012 gül­ti­gen Fas­sung) ins­be­son­de­re ärzt­li­che Behand­lung, Kran­ken­pfle­ge, Ver­sor­gung mit Arz­nei, Heil- und Hilfs­mit­teln, die für die Ver­sor­gung im Kran­ken­haus not­wen­dig sind, sowie Unter­kunft und Ver­pfle­gung; sie umfas­sen all­ge­mei­ne Kran­ken­haus­leis­tun­gen und Wahl­leis­tun­gen. All­ge­mei­ne Kran­ken­haus­leis­tun­gen sind nach der

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Wahlärztliche Krankenhausleistungen durch Honorarärzte

Wahl­ärzt­li­che Kran­ken­haus­leis­tun­gen durch Hono­rar­ärz­te

§ 17 Abs. 3 Satz 1 KHEntgG legt den Kreis der liqui­da­ti­ons­be­rech­tig­ten Wahl­ärz­te abschlie­ßend fest. Eine Wahl­leis­tungs­ver­ein­ba­rung mit dem Kran­ken­haus­trä­ger oder eine geson­der­te Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung mit dem behan­deln­den Arzt (hier: mit einem Hono­rar­arzt), die davon abwei­chen, sind gemäß § 134 BGB nich­tig. Vom Kran­ken­haus­trä­ger nicht fest ange­stell­te Hono­rar­ärz­te, die im Kran­ken­haus Ope­ra­tio­nen durch­füh­ren,

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Honorarärzte im Krankenhaus - und die Liquidation wahlärztlicher Leistungen

Hono­rar­ärz­te im Kran­ken­haus – und die Liqui­da­ti­on wahl­ärzt­li­cher Leis­tun­gen

Bom Kran­ken­haus­trä­ger nicht fest ange­stell­te Hono­rar­ärz­te, die im Kran­ken­haus Ope­ra­tio­nen durch­füh­ren, erbrin­gen ihre ope­ra­ti­ve Tätig­keit gegen­über (Privat)Patienten nicht als Wahl­leis­tung im Sin­ne des § 17 Abs. 1 Satz 1 des Kran­ken­haus­ent­gelt­ge­set­zes (KHEntgG) und kön­nen daher hier­über nicht geson­dert abrech­nen. Unter einem Hono­rar­arzt ist ein Fach­arzt zu ver­ste­hen, der im sta­tio­nä­ren und/​oder ambu­lan­ten

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Honorarminderung des bei belegärztlicher Behandlung hinzugezogenen niedergelassenen Arztes

Hono­rar­min­de­rung des bei beleg­ärzt­li­cher Behand­lung hin­zu­ge­zo­ge­nen nie­der­ge­las­se­nen Arz­tes

Auch der bei beleg­ärzt­li­cher sta­tio­nä­rer Behand­lung vom Beleg­arzt hin­zu­ge­zo­ge­ne exter­ne Arzt (hier: Anäs­the­sist), der in die sta­tio­nä­re Behand­lung ein­ge­bet­te­te ärzt­li­che Leis­tun­gen erbringt, unter­liegt der Hono­rar­min­de­rung in Höhe von 15% nach § 6a GoÄ. Nach § 6a Abs. 1 Satz 1 GoÄ sind die nach die­ser Ver­ord­nung berech­ne­ten Gebüh­ren ein­schließ­lich der dar­auf ent­fal­len­den

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Der MKG-Chirurg als Belegarzt

Der MKG-Chir­urg als Beleg­arzt

Nach der der­zei­ti­gen Rechts­la­ge kön­nen Ver­trags­zahn­ärz­te (Fach­zahn­ärz­te für Mund‑, Kie­­fer- und Gesichts­chir­ur­gie) kei­ne beleg­ärzt­li­che Tätig­keit in der Wei­se aus­üben, dass sie bestimm­te im Rah­men der sta­tio­nä­ren ver­trags­ärzt­li­chen Ver­sor­gung von Ver­si­cher­ten anfal­len­de chir­ur­gi­sche Leis­tun­gen gegen­über der Kas­sen­zahn­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung (KZÄV) abrech­nen. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt lässt dabei offen, ob sich die Begren­zung der beleg­ärzt­li­chen

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Pflicht zum Notfalldienst für den Belegarzt

Pflicht zum Not­fall­dienst für den Beleg­arzt

Ein gesetz­li­cher Not­fall­dienst ist auch von Beleg­ärz­ten zu leis­ten. Grund­sätz­lich ist jeder Ver­trags­arzt zum Not­fall­dienst ver­pflich­tet, so dass auch Beleg­ärz­te zum gesetz­li­chen Not­fall­dienst her­an­ge­zo­gen wer­den kön­nen. Im hier ent­schie­de­nen Fall gab das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Essen damit – eben­so wie in der Vor­in­stanz bereits das Sozi­al­ge­richt Dort­mund – im einst­wei­li­gen

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Medizinisches Versorgungszentrum und die Anerkennung als Belegarzt

Medi­zi­ni­sches Ver­sor­gungs­zen­trum und die Aner­ken­nung als Beleg­arzt

Die Aner­ken­nung als Beleg­arzt im Sin­ne von § 121 Abs 2 SGB V ist per­so­nen­be­zo­gen; einem bestimm­ten, nament­lich benann­ten und hin­sicht­lich sei­ner Qua­li­fi­ka­ti­on iden­ti­fi­zier­ba­ren Arzt wird die Berech­ti­gung erteilt, neben ambu­lan­ten ver­trags­ärzt­li­chen Leis­tun­gen auch sta­tio­nä­re Leis­tun­gen zu erbrin­gen und zu Las­ten der ver­trags­ärzt­li­chen Gesamt­ver­gü­tung abzu­rech­nen. Des­halb ist es aus­ge­schlos­sen, einem Medi­zi­ni­schen

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