Euro­päi­scher Haft­be­fehl – und die Zusi­che­rung men­schen­wür­di­ger Haft­be­din­gun­gen

Die all­ge­mei­ne Zusi­che­rung des Minis­te­ri­ums für Jus­tiz der Repu­blik Bul­ga­ri­en vom 13.08.2015, der zufol­ge Per­so­nen, deren Aus­lie­fe­rung auf­grund eines Euro­päi­schen Haft­be­fehls und unter einer ent­spre­chen­den Bedin­gung bewil­ligt wur­de, ent­spre­chend Art. 3 der Euro­päi­schen Kon­ven­ti­on zum Schutz der Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten sowie den euro­päi­schen Min­dest­nor­men unter­ge­bracht wer­den, ist aus­rei­chend. Die vor­he­ri­ge

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Zugang bul­ga­ri­scher Stu­den­ten zum Arbeits­markt

Wäh­rend des Über­gangs­zeit­raums von höchs­tens fünf Jah­ren ab dem Bei­tritt Bul­ga­ri­ens zur Euro­päi­schen Uni­on dür­fen die Bedin­gun­gen für den Zugang bul­ga­ri­scher Stu­den­ten zum Arbeits­markt eines ande­ren Mit­glied­staats nicht restrik­ti­ver sein als die für Stu­den­ten aus Dritt­län­dern gel­ten­den Bedin­gun­gen. Das Pro­to­koll über die Bedin­gun­gen und Ein­zel­hei­ten der Auf­nah­me der Repu­blik Bul­ga­ri­en

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Schei­dungs­ver­fah­ren in der EU

Der Jus­tiz­mi­nis­ter­rat der Euro­päi­schen Uni­on hat am Frei­tag ent­schie­den, in zunächst 14 EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten bei der Fest­le­gung des Schei­dungs­rechts ein­heit­li­che Regeln anzu­wen­den. Der Rat macht dabei erst­mals von dem neu ein­ge­führ­ten Instru­ment der ver­stärk­ten Zusam­men­ar­beit Gebrauch, dem sich die übri­gen EU-Mit­­­glied­s­­staa­­ten spä­ter noch anschlie­ßen kön­nen. Seit 2004 steht auf der Ebe­ne

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Pfän­dungs­schutz auch bei Weg­zug ins Aus­land

Auch bei der Voll­stre­ckung inlän­di­scher Steu­er­for­de­run­gen gegen einen ins Aus­land ver­zo­ge­nen Schuld­ner sind die in der ZPO gesetz­lich fest­ge­leg­ten Pfän­dungs­gren­zen zu beach­ten. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Rechts­streit ersuch­te das Finanz­amt die bul­ga­ri­schen Finanz­be­hör­den um Amts­hil­fe bei der Voll­stre­ckung von Ein­kom­men­steu­er­for­de­run­gen gegen die inzwi­schen in Bul­ga­ri­en leben­de Antrag­stel­le­rin.

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Wei­neti­ket­tie­rung – Lorch Pre­mi­um II

Wel­che Bezeich­nun­gen darf ein Win­zer auf sei­ne Wein­fla­schen auf­brin­gen? Zunächst natür­lich – bei Erfül­lung der jewei­li­gen Vor­aus­set­zun­gen – die im Wein­ge­setz vor­ge­se­he­nen Prä­di­ka­te. Aber dar­über hin­aus? Die Fra­ge beschäf­tigt immer wie­der die Gerich­te, sowohl – als Reak­ti­on auf ent­spre­chen­de Ver­wal­tungs­be­schei­de – die Ver­wal­tungs­ge­rich­te wie auch – auf Kla­gen etwa von

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Spit­zen­steu­er­sät­ze im inter­na­tio­na­len Ver­gleich

Die Bun­des­re­gie­rung hat in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag eine Über­sicht über die welt­wei­ten Spit­zen­steu­er­sät­ze erstellt, wobei neben der eigent­li­chen Ein­kom­men­steu­er auch Zuschlä­ge (wie etwa in Deutsch­land der Soli­da­ri­täts­zu­schlag) berück­sich­tigt wur­den. Erstaun­lich für Vie­le dürf­te sein, dass zu den welt­wei­ten Steu­er­pa­ra­die­sen auch eini­ge EU-Län­­der zäh­len. In

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Euro­pa­wei­te Ver­net­zung poli­zei­li­cher Daten­ban­ken

Der Rat der Jus­­tiz- und Innen­mi­nis­ter der EU hat poli­ti­sches Ein­ver­neh­men dar­über erzielt, die wesent­li­chen Bestim­mun­gen des Ver­trags von Prüm/​Eifel in den Rechts­rah­men der EU zu über­füh­ren. Der ent­spre­chen­de Beschluss­ent­wurf soll unver­züg­lich dem Euro­päi­schen Par­la­ment zur Stel­lung­nah­me über­mit­telt wer­den. Der von sie­ben euro­päi­schen Staa­ten (Bel­gi­en, Deutsch­land, Frank­reich, Luxem­burg, Nie­der­lan­de, Öster­reich

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Pan­eu­ro­pa-Mit­tel­meer-Ursprungs­ku­mu­lie­rung

Der EU-Rat hat die Ver­ord­nung (EG) Nr. 1207/​2001 hin­sicht­lich der Aus­wir­kun­gen der Ein­füh­rung der Pan­eu­ro­­pa-Mit­­­tel­­meer-Ursprungs­­ku­­mu­­lie­­rung geän­dert. Mit der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1207/​2001 des Rates über Ver­fah­ren zur Erleich­te­rung der Aus­stel­lung von Waren­ver­kehrs­be­schei­ni­gun­gen EUR.1, der Aus­fer­ti­gung von Erklä­run­gen auf der Rech­nung und Form­blät­tern EUR.2 sowie der Ertei­lung bestimm­ter Zulas­sun­gen als aner­kann­ter

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Bul­ga­ri­en, Rumä­ni­en und das Ver­sand­ver­fah­ren

Rumä­ni­en und Bul­ga­ri­en sind zum Jah­res­wech­sel 2007 der EU bei­getre­ten. Hier­aus erge­ben sich auch im Zusam­men­hang mit dem gemein­schaft­li­chen Ver­sand­ver­fah­ren eini­ge Ände­run­gen. Rumä­ni­en war bereits zum 01. Janu­ar 2006 den Über­ein­kom­men EWG-EFTA "Gemein­sa­mes Ver­sand­ver­fah­ren" sowie "Ver­ein­fa­chung der Förm­lich­kei­ten" bei­getre­ten, so dass die nun­mehr erfor­der­li­chen Anpas­sun­gen vor allem auf­grund des Bei­tritt

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Bul­ga­ri­sche Glas­tü­ren

Ein Rei­se­ver­an­stal­ter haf­tet nicht für Unfäl­le sei­ner Rei­sen­den, wenn in dem Hotel sowohl die Sicher­heits­re­geln des Gast­lan­des wie auch die typi­schen deut­schen Sicher­heits­re­geln ein­ge­hal­ten wur­den.

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Arbeit­neh­mer­frei­zü­gig­keit für Rumä­ni­en und Bul­ga­ri­en

Mit dem Jah­res­an­fang 2007 sind Rumä­ni­en und Bul­ga­ri­en Mit­glied der Euro­päi­schen Uni­on gewor­den. Trotz­dem kön­nen die Rumä­nen und Bul­ga­ren noch nicht die voll­stän­di­ge Frei­zü­gig­keit für sich in Anspruch neh­men, wie sie eigent­lich als eine der soge­nann­ten "Grund­frei­hei­ten" für alle Arbeit­neh­mer inner­halb der EU gilt. Denn Deutsch­land nimmt, wie eini­ge ande­re

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Fes­te Geschäfts­ein­rich­tung im Aus­land

Einem selb­stän­dig Täti­gen steht im ande­ren Ver­trags­staat für die Aus­übung sei­ner Tätig­keit gewöhn­lich eine fes­te Ein­rich­tung i.S. von Art. 13 DBA-Bul­ga­­ri­en, Art. 14 DBA-Kasach­­stan und Art. 15 DBA-Jugo­­s­la­wi­en zur Ver­fü­gung, wenn ihm von sei­nem Auf­trag­ge­ber im Tätig­keits­staat Räu­me über­las­sen wer­den, die er über einen Zeit­raum von mehr als sechs Mona­ten

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Dia­go­na­le Ursprungs­ku­mu­lie­rung

Für die Schaf­fung dia­go­na­ler Ursprungs­ku­mu­lie­rung zwi­schen der Gemein­schaft, Alge­ri­en, Bul­ga­ri­en, Ägyp­ten, den Färö­er, Island, Isra­el, Jor­da­ni­en, Liba­non, Marok­ko, Nor­we­gen, Rumä­ni­en, der Schweiz (ein­schließ­lich Liech­ten­steins), Syri­en, Tune­si­en, der Tür­kei sowie dem West­jor­dan­land und dem Gaza­strei­fen tei­len die Gemein­schaft und die betref­fen­den Län­der ein­an­der über die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on die Ein­zel­hei­ten der mit

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Ein­heit­li­ches Fracht­recht in der Bin­nen­schiff­fahrt

Die Bun­des­re­gie­rung hat den Ent­wurf eines Geset­zes beschlos­sen, mit dem das Buda­pes­ter Über­ein­kom­men über den Ver­trag über die Güter­be­för­de­rung in der Bin­nen­schiff­fahrt (CMNI ) rati­fi­ziert wer­den soll. Das Gesetz erleich­tert die grenz­über­schrei­ten­de Güter­be­för­de­rung durch die Bin­nen­schiff­fahrt.

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Euro­pa-Mit­tel­meer-Abkom­men EU – Isra­el

Das Pro­to­koll Nr. 4 zum Euro­­pa-Mit­­­tel­­meer-Abkom­­men mit Isra­el wur­de geän­dert. Anlass für die­se Ände­rung war der Wunsch nach einer Aus­wei­tung des Sys­tems der Ursprungs­ku­mu­lie­rung, um die Ver­wen­dung von Vor­ma­te­ria­li­en mit Ursprung in der Gemein­schaft, Bul­ga­ri­en, Rumä­ni­en, Island, Nor­we­gen, der Schweiz (mit Liech­ten­stein), den Färö­er-Inseln, der Tür­kei und jedem ande­ren Land, das

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