Wenn ein Unternehmer privat ein Fahrzeug kauft

Wenn ein Unter­neh­mer pri­vat ein Fahr­zeug kauft

Für ein Fahr­zeug, das ein Unter­neh­mer für sei­nen pri­va­ten Gebrauch bei einem Unter­neh­mer erwor­ben hat, gilt die vol­le gesetz­li­che Gewähr­leis­tung. So hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Unter­neh­mers ent­schie­den, der für sein defek­tes Fahr­zeug vom Händ­ler die Zah­lung von Scha­dens­er­satz in Höhe von 4.100,29 Euro nebst

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Mängel des eingebauten Navigationssystems

Män­gel des ein­ge­bau­ten Navi­ga­ti­ons­sys­tems

Ist dem Käu­fer eines Fahr­zeugs mit einem angeb­lich feh­ler­haf­ten Navi­ga­ti­ons­sys­tems die Unter­su­chung durch einen Sach­ver­stän­di­gen nicht mehr mög­lich, weil er das Fahr­zeug zwi­schen­zeit­lich ver­kauft hat, kann sein Scha­dens­be­geh­ren gegen den Ver­käu­fer aus die­sem Grund erfolg­los blei­ben. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Beru­fung

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Die verwässerte 911er Servolenkung

Die ver­wäs­ser­te 911er Ser­vo­len­kung

Allein die tech­ni­sche Mög­lich­keit, dass Was­ser im Motor­raum des Por­sche 911 Cabrio­let einen Aus­fall der Ser­vo­len­kung bewir­ken kann, begrün­det nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Hamm kei­nen Sach­man­gel, wenn es kei­ne kon­kre­ten Anhalts­punk­te dafür gibt, dass die Ser­vo­len­kung auch bei der übli­chen Ver­wen­dung des Por­sche im Stra­ßen­ver­kehr oder beim Auf­su­chen einer Wasch­stra­ße

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Porsche 911 - und die angemessene Tankgröße

Por­sche 911 – und die ange­mes­se­ne Tank­grö­ße

Ein Por­sche mit einem lt. Aus­stel­lungs­ka­ta­log 67 l Kraft­stoff fas­sen­den Tank­vo­lu­men ist nicht man­gel­haft, wenn der Bord­com­pu­ter nach einem Kraft­stoff­ver­brauch von 59 l und dann im Tank noch vor­han­de­nen 6,4 l Kraft­stoff kei­ne Restreich­wei­te mehr anzeigt und wenn die letz­ten 3,3 l im Tank für die Kraft­stoff­ver­sor­gung des Motors nicht zur Ver­fü­gung ste­hen. In

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Der Fahrzeugwert nach dem Abgas-Skandal

Der Fahr­zeug­wert nach dem Abgas-Skan­dal

Die Mani­pu­la­tio­nen beim Schad­stoff­aus­stoß von Die­sel­fahr­zeu­gen hat zu einer gro­ßen Empö­rung und Ver­un­si­che­rung bei Fahr­zeug­be­sit­zern geführt. So sind inzwi­schen auch die ers­ten Kla­gen von Pri­vat­kun­den gegen VW ein­ge­reicht wor­den. Vie­le Kun­den, deren VW-Fahr­­zeug vom Skan­dal betrof­fen ist, befürch­ten, dass ihr Fahr­zeug einen höhe­ren Die­sel­ver­brauch haben könn­te und mög­li­cher­wei­se eine Nach­zah­lung

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Ein Neufahrzeug mit Voreigentümer

Ein Neu­fahr­zeug mit Vor­ei­gen­tü­mer

Ein Fahr­zeug ist nicht mehr fabrik­neu, wenn nach dem Ver­trags­schluss ver­se­hent­lich die Zulas­sung auf eine drit­te Per­son erfolgt. Die Dif­fe­renz des Fahr­zeug­wer­tes mit und ohne die Vor­ein­tra­gung kann als Scha­dens­er­satz gel­tend gemacht wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge einer Mün­che­ne­rin auf

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Die Farbe des Neuwagens

Die Far­be des Neu­wa­gens

Ist in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen einer gewerb­li­chen Auto­händ­le­rin eine Klau­sel ent­hal­ten, dass nicht erheb­li­che Abwei­chun­gen im Farb­ton vor­be­hal­ten blei­ben, ist die­se Klau­sel unwirk­sam, weil nicht erkenn­bar ist, von wel­chen Kri­te­ri­en die Erheb­lich­keit der Ände­rung abhängt. Bei einem Neu­wa­gen stellt auch eine gerin­ge Farb­ab­wei­chung einen Sach­man­gel dar. So hat das Land­ge­richt

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Typische Besonderheiten eines Sportwagen als Mangel

Typi­sche Beson­der­hei­ten eines Sport­wa­gen als Man­gel

Ein für den Fah­rer spür­ba­res Brems- und Schalt­ver­hal­ten eines Fahr­zeugs, das auf tech­nisch nicht zu bean­stan­den­de, typi­sche Beson­der­hei­ten die­ses Fahr­zeugs beruht, stellt kei­nen Fahr­zeug­man­gel dar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Rück­ab­wick­lung eines Kauf­ver­trags über einen Por­sche 981 Box­ter S ver­neint. Die in Dors­ten

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Das Nacherfüllungsverlangen bei einem

Das Nach­er­fül­lungs­ver­lan­gen bei einem "Mon­tags­au­to"

Bei einem "Mon­tags­au­to" han­delt es sich um ein Fahr­zeug, das wegen sei­ner auf her­stel­lungs­be­ding­ten Qua­li­täts­män­geln beru­hen­den Feh­ler­an­fäl­lig­keit ins­ge­samt man­gel­haft ist und auch zukünf­tig nicht frei von her­stel­lungs­be­ding­ten Män­geln sein wird. Han­delt es sich bei den bean­stan­de­ten Män­geln um blo­ße Baga­tell­pro­ble­me, die nicht die tech­ni­sche Funk­ti­ons­tüch­tig­keit des Fahr­zeugs, son­dern des­sen Optik

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Die Rückabwicklung eines Autokaufs

Die Rück­ab­wick­lung eines Auto­kaufs

Der Käu­fer eines Pkw kann nach drei­ma­li­gen Repa­ra­tur­ver­su­chen des Ver­käu­fers kei­ne Rück­ab­wick­lung des Kauf­ver­trags ver­lan­gen, wenn die behaup­te­ten Män­gel nicht nach­ge­wie­sen wer­den kön­nen und eini­ges auf einen fal­schen Gebrauch durch den Auto­käu­fer hin­deu­tet. So die Ent­schei­dung des Land­ge­richts Coburg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Auto­käu­fers, der lau­tes Nageln beim

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