Der Streit um die Gesellschafterliste beim Handelsregister - und die Gerichtsgebühren

Der Streit um die Gesell­schafter­lis­te beim Han­dels­re­gis­ter – und die Gerichts­ge­büh­ren

Im Ver­fah­ren über eine Rechts­be­schwer­de, die die Auf­nah­me einer Gesell­schafter­lis­te in den Regis­ter­ord­ner zum Gegen­stand hat, fällt die Gerichts­ge­bühr nach Nr.19123 KV GNot­KG an. Dage­gen ist die Gebühr nach Nr. 13620 KV GNot­KG nicht zu erhe­ben. Die Gebühr nach Nr. 13620 KV GNot­KG fällt an für das Rechts­be­schwer­de­ver­fah­ren im All­ge­mei­nen

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Erstellung einer Gesellschafterliste - und die Notarkosten

Erstel­lung einer Gesell­schafter­lis­te – und die Notar­kos­ten

Die Erstel­lung der Gesell­schafter­lis­te im Zusam­men­hang mit der Beur­kun­dung des GmbH­Grün­dungs­ver­trags ist nach Nr. 22110 KVG­Not­KG mit einer 0, 5 Gebühr abzu­rech­nen. Im Gegen­satz zur Auf­fas­sung des Ober­lan­des­ge­richts Nürn­berg ist die Erstel­lung der Gesell­schafter­lis­te im Zusam­men­hang mit der Beur­kun­dung des GmbH­Grün­dungs­ver­trags nach der Nr. 22110 KVG­Not­KG mit einer 0, 5 Gebühr abzu­rech­nen

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Der Streit um den Gesellschafterausschluss - und die beim Handelsregister eingereichte Gesellschafterliste

Der Streit um den Gesell­schaf­ter­aus­schluss – und die beim Han­dels­re­gis­ter ein­ge­reich­te Gesell­schafter­lis­te

Wird einer GmbH nach Ein­zie­hung eines Geschäfts­an­teils durch eine einst­wei­li­ge Ver­fü­gung unter­sagt, eine neue Gesell­schafter­lis­te, die den von der Ein­zie­hung Betrof­fe­nen nicht mehr als Gesell­schaf­ter aus­weist, beim Amts­ge­richt zur Ver­öf­fent­li­chung im Han­dels­re­gis­ter ein­zu­rei­chen, ist die Gesell­schaft nach Treu und Glau­ben gehin­dert, sich auf die for­mel­le Legi­ti­ma­ti­ons­wir­kung des § 16 Abs.

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Die dem Handelsregister einzureichende Gesellschafterliste - in Altfällen

Die dem Han­dels­re­gis­ter ein­zu­rei­chen­de Gesell­schafter­lis­te – in Alt­fäl­len

Die wegen einer Ver­än­de­rung im Sin­ne von § 8 EGGmbHG i.V.m. § 40 Abs. 1 Satz 1 GmbHG aF ein­zu­rei­chen­de Gesell­schafter­lis­te hat den Anfor­de­run­gen des § 40 Abs. 1 GmbHG in der Fas­sung vom 23.06.2017 zu genü­gen, wenn sie vor dem 26.06.2017 dem Han­dels­re­gis­ter zwar vor­ge­legt, dort aber noch nicht auf­ge­nom­men wur­de. § 40

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Eine GbR als GmbH-Gesellschafterin - und die Gesellschafterliste beim Handelsregister

Eine GbR als GmbH-Gesell­schaf­te­rin – und die Gesell­schafter­lis­te beim Han­dels­re­gis­ter

Bei einer GbR als neu­er Gesell­schaf­te­rin sind auch deren Gesell­schaf­ter mit Name, Vor­na­me, Geburts­da­tum und Wohn­ort anzu­ge­ben. Die Betei­lig­ten kön­nen die Auf­nah­me der ein­ge­reich­ten Gesell­schafter­lis­te in den Regis­ter­ord­ner nicht ver­lan­gen, wenn die Lis­te kei­ne Anga­ben zu den Gesell­schaf­tern der GbR ent­hält, die neue Gesell­schaf­te­rin der GmbH gewor­den ist. Wie das

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Weitergabe der Treugeberliste an einen Fondsgesellschafter - und der Datenschutz

Wei­ter­ga­be der Treu­ge­ber­lis­te an einen Fonds­ge­sell­schaf­ter – und der Daten­schutz

Die Wei­ter­ga­be von Namen und Anschrif­ten der Treu­ge­ber einer Fonds­ge­sell­schaft an Mit­ge­sell­schaf­ter bzw. Mit­treu­ge­ber steht auch dann mit § 28 Abs. 1 Satz 2 BDSG in Ein­klang, wenn im Gesel­l­­schafts- und/​oder Treu­hand­ver­trag die Wei­ter­ga­be an ande­re Mit­treu­ge­ber aus­ge­schlos­sen ist. Eben­so ist die Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs zur Zuläs­sig­keit der Aus­kunfts­er­tei­lung nach § 28

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Gesellschafterliste mit Testamentsvollstreckervermerk

Gesell­schafter­lis­te mit Tes­ta­ments­voll­stre­cker­ver­merk

Das Regis­ter­ge­richt darf bei einer GmbH die Auf­nah­me einer mit einem Tes­ta­ments­voll­stre­cker­ver­merk ver­se­he­nen Gesell­schafter­lis­te ableh­nen. Das Regis­ter­ge­richt darf prü­fen, ob die Gesell­schafter­lis­te den for­ma­len Anfor­de­run­gen des § 40 GmbHG ent­spricht, und darf bei Bean­stan­dun­gen die Ent­ge­gen­nah­me ver­wei­gern . Die­ses for­ma­le Prü­fungs­recht umfasst die Prü­fung, ob Ver­än­de­run­gen in den Per­so­nen der

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Zusatzangaben in der Gesellschafterliste

Zusatz­an­ga­ben in der Gesell­schafter­lis­te

Das Regis­ter­ge­richt darf es eine bei ihm ein­ge­reich­te Gesell­schafter­lis­te dar­auf prü­fen, ob sie den Anfor­de­run­gen des § 40 Abs. 1 S. 1 GmbHG ent­spricht. Es steht nicht im Belie­ben der Betei­lig­ten, den Inhalt der von ihnen ein­ge­reich­ten Gesell­schafter­lis­te abwei­chend von den gesetz­li­chen Vor­ga­ben um wei­te­re, ihnen sinn­voll erschei­nen­de Bestand­tei­le zu ergän­zen. Es

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GmbH-Beurkundungen und der Notar in Basel

GmbH-Beur­kun­dun­gen und der Notar in Basel

Das Regis­ter­ge­richt darf eine zum Han­dels­re­gis­ter ein­ge­reich­te Gesell­schafter­lis­te nicht schon des­halb zurück­wei­sen, weil sie von einem Notar mit Sitz in Basel/​Schweiz ein­ge­reicht wor­den ist. Eine nach dem GmbHG erfor­der­li­che Beur­kun­dung kann auch nach dem Inkraft­tre­ten des Geset­zes zur Moder­ni­sie­rung des GmbH­Rechts und zur Bekämp­fung von Miss­bräu­chen (MoMiG) durch einen aus­län­di­schen

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Korrektur einer GmbH-Gesellschafterliste

Kor­rek­tur einer GmbH-Gesell­schafter­lis­te

Der Geschäfts­füh­rer ist zu einer Kor­rek­tur einer unrich­ti­gen, vom Notar nach § 40 Abs. 2 Satz 1 GmbHG ein­ge­reich­ten Gesell­schafter­lis­te befugt. Der Geschäfts­füh­rer muss dem Betrof­fe­nen vor der Ein­rei­chung einer kor­ri­gier­ten Gesell­schafter­lis­te Gele­gen­heit zur Stel­lung­nah­me geben. Wenn der Betrof­fe­ne der Kor­rek­tur wider­spricht, ändert das nichts an der Berech­ti­gung des Geschäfts­füh­rers, bei Feh­lern

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Umnummerierung der Gesellschafterliste

Umnum­me­rie­rung der Gesell­schafter­lis­te

Die Umnum­me­rie­rung abge­tre­te­ner Geschäfts­an­tei­le in der Gesell­schafter­lis­te ist dann zuläs­sig, wenn jeder Geschäfts­an­teil durch die Anga­be der bis­he­ri­gen Num­me­rie­rung zwei­fels­frei zu iden­ti­fi­zie­ren bleibt. Dabei hat es der Bun­des­ge­richts­hof offen gelas­sen, , ob und gege­be­nen­falls in wel­chem Umfang das Regis­ter­ge­richt über­haupt das Recht oder die Pflicht hat, die ein­ge­reich­te Gesell­schafter­lis­te zu

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Gesellschafterliste und das Beschwerderecht des Notars

Gesell­schafter­lis­te und das Beschwer­de­recht des Notars

Wei­gert sich das Regis­ter­ge­richt wegen for­ma­ler Bean­stan­dun­gen, eine von einem Notar ein­ge­reich­te Gesell­schafter­lis­te in den Regis­ter­ord­ner auf­zu­neh­men, hat der Notar ein eige­nes Beschwer­de­recht. Die Beschwer­de gegen den Beschluss des Regis­ter­ge­richts ist gemäß § 58 Abs. 1 FamFG statt­haft. Nach die­ser Vor­schrift fin­det die Beschwer­de gegen die im ers­ten Rechts­zug ergan­ge­nen Ent­schei­dun­gen

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