Gold­fin­ger-Model­le – gewerb­li­che Ver­lust durch Gold­an­kauf

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in zwei Urteil die als "Gol­d­­fin­ger-Model­­le" bekannt gewor­de­nen Gestal­tun­gen akzep­tiert, bei denen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten durch den Ankauf phy­si­schen Gol­des Ver­lus­te aus Gewer­be­be­trieb erzie­len. Die­se Gestal­tun­gen füh­ren, wie der Bun­des­fi­nanz­hof nun bestä­tigt hat, bei den Gesell­schaf­tern zu Steu­er­vor­tei­len, wenn kein sog. Steu­er­stun­dungs­mo­dell vor­liegt. Bei der inlands­be­zo­ge­nen Gestal­tung (inlän­di­sche Per­so­nen­ge­sell­schaft

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Der Gold­fin­ger als Steu­er­stun­dungs­mo­dell

Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten kön­nen durch den Ankauf phy­si­schen Gol­des Ver­lus­te aus Gewer­be­be­trieb erzie­len. Bei der inlands­be­zo­ge­nen Gestal­tung (inlän­di­sche Per­so­nen­ge­sell­schaft – "Inlands­fall") tritt typi­scher­wei­se ein "Steu­er­stun­dungs­ef­fekt" ein. Die­ser Effekt ent­steht dadurch, dass die Anschaf­fungs­kos­ten für das Gold als sofort abzieh­ba­re Betriebs­aus­ga­ben zu einem gewerb­li­chen Ver­lust füh­ren, der mit bzw. von ande­ren posi­ti­ven Ein­künf­ten

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Der­Aus­lands­fall des Gold­fin­gers – und der nega­ti­ve Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Ob der Ankauf und Ver­kauf von Gold als Gewer­be­be­trieb anzu­se­hen ist, muss anhand der Beson­der­hei­ten von Gold­ge­schäf­ten beur­teilt wer­den. Ein kurz­fris­ti­ger und häu­fi­ger Umschlag des Gold­be­stands sowie der Ein­satz von Fremd­ka­pi­tal kön­nen Indi­zi­en für eine gewerb­li­che Tätig­keit sein. Die Grund­sät­ze des Wert­pa­pier­han­dels sind auf den Han­del mit phy­si­schem Gold nicht

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Spe­ku­la­ti­ve Gold­ge­schäf­te

Spe­ku­la­ti­ve Geschäf­te mit Gold sind nicht wegen feh­len­der Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht steu­er­lich unbe­acht­lich. Ein vom Steu­er­pflich­ti­gen und sei­nen Bera­tern selbst ent­wi­ckel­tes Steu­er­spar­mo­dell ist kein vor­ge­fer­tig­tes Kon­zept im Sin­ne des § 15b EStG. Gehan­del­tes Gold ist kein Anla­ge­ver­mö­gen im Sin­ne des § 4 Abs. 3 Satz 4 1. Alter­na­ti­ve EStG. Im Sam­mel­de­pot phy­sisch ein­ge­la­ger­tes Gold

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Der Gold­an­käu­fer und die Wer­bung mit der kos­ten­lo­sen Schät­zung

Die Wer­bung eines Edel­me­tall­an­käu­fers mit dem Hin­weis "kos­ten­lo­se Schät­zung" ver­stößt nicht als "Wer­bung mit einer Selbst­ver­ständ­lich­keit" gegen das Irre­füh­rungs­ver­bot des § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 UWG. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kann eine Wer­bung mit objek­tiv rich­ti­gen Anga­ben gemäß § 5 Abs. 1 UWG unzu­läs­sig sein, wenn sie bei einem erheb­li­chen Teil der

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Gold­wa­ren auf Ebay

Bei der Aus­le­gung eines Ange­bots bei Ebay, das sich auf Gold- oder Sil­ber­wa­ren bezieht, ist der bei die­sen Gegen­stän­den ins­be­son­de­re durch das Fein­ge­halts­ge­setz gestei­ger­te Ver­kehrs­schutz zu berück­sich­ti­gen. Mit die­ser Begrün­dung gab jetzt das Land­ge­richt Karls­ru­he einem eBay-Käu­­fer Recht, der von dem Kauf­ver­trag zurück­ge­tre­ten war und Scha­dens­er­satz wegen Nicht­er­fül­lung ver­lang­te: Im

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Gold­ge­schäf­te

Gold­ge­schäf­te stel­len ein steu­er­pflich­ti­ges, pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft i.S. von § 22 Nr. 2, § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG dar, wenn Ankauf und Ver­kauf inner­halb eines Jah­res erfolgt. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG (a.F.) erfasst Gewin­ne und Ver­lus­te aus der Ver­äu­ße­rung von ande­ren als den in Nr. 1 genann­ten Wirt­schafts­gü­tern, ins­be­son­de­re

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Gold­mün­zen

Der Ver­kauf von Gold­mün­zen unter­liegt der Umsatz­steu­er. Aber nicht für alle Gold­mün­zen. Denn eini­ge Gold­mün­zen sind münzi­ger als ande­re und deren Ver­kauf ist umsatz­steu­er­frei. Wel­che Gold­mün­zen die Kri­te­ri­en des Arti­kels 344 Abs. 1 Zif­fer 2 MwSt­Sys­tRL erfül­len und des­halb aus­nahms­wei­se umsatz­steu­er­frei ver­kauft wer­den kön­nen, wird von der EU-Kom­­mis­­si­on gegen Ende eines Jah­res

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