Grund­stücks­be­wer­tung für die Grundsteuer

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält in einer aktu­el­len Ent­schei­dung eine all­ge­mei­ne Neu­be­wer­tung des Grund­ver­mö­gens für Zwe­cke der Grund­steu­er für erfor­der­lich. Die Ein­heits­be­wer­tung des Grund­ver­mö­gens ist vom Bun­des­fi­nanz­hof trotz ver­fas­sungs­recht­li­cher Zwei­fel bis­lang als ver­fas­sungs­ge­mäß beur­teilt wor­den. Auch in dem aktu­el­len Urteil hat er dar­an jeden­falls für Stich­ta­ge bis zum 1. Janu­ar 2007 festgehalten,

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Wert­auf­ho­lungs­ge­bot bei Grund und Boden verfassungsgemäß

Das durch das StEntlG 1999/​2000/​2002 ein­ge­führ­te Wert­auf­ho­lungs­ge­bot ver­stößt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch inso­weit nicht gegen die Ver­fas­sung, als davon Teil­wert­ab­schrei­bun­gen erfasst wer­den, die mehr als zehn Jah­re vor Inkraft­tre­ten der Geset­zes­än­de­rung vor­ge­nom­men wor­den waren. Wert­an­satz von Grund und Boden nach dem StEntlG 1999/​2000/​2002 Grund und Boden ist nach

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Abge­häng­te Decken im Ober­ge­schoss sind „nicht aus­ge­bau­ter Dachraum“

Abge­häng­te Decken im Ober­ge­schoss sind im Rah­men der Grund­stücks­be­wer­tung als „nicht aus­ge­bau­ter Dach­raum“ anzu­se­hen und daher nur zu 1/​3 anzu­set­zen. Das gilt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann, wenn die abge­häng­te Decke nicht begeh­bar ist. Ange­sichts der Tat­sa­che, dass das BewG kei­ne wei­te­ren Vor­ga­ben zur Ermitt­lung des Gebäu­de­werts enthält,

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Immo­bi­li­en­wert­ermitt­lungs­ver­ord­nung

Das Bun­des­ka­bi­nett hat eine Novel­le der Immo­bi­li­en­wert­ermitt­lungs­ver­ord­nung (Immo­WertV) beschlos­sen. Die Ver­ord­nung legt die Grund­sät­ze zur Ermitt­lung der Ver­kehrs­wer­te von Grund­stü­cken fest. Sie fin­det über­all dort Anwen­dung, wo der Markt­wert von Grund­stü­cken oder Immo­bi­li­en zu ermit­teln ist. Anwen­der sind vor allem die Gut­ach­ter­aus­schüs­se für Grund­stücks­wer­te, Sach­ver­stän­di­ge für die Grund­stücks­wert­ermitt­lung, Ban­ken und

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Bewer­tung unbe­bau­ter Grund­stü­cke vor 2007

Es bedarf der Klä­rung in einem Revi­si­ons­ver­fah­ren, ob es für den Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts von unbe­bau­ten Grund­stü­cken für Bewer­tungs­stich­ta­ge vor dem 1. Janu­ar 2007 auf die Wert­ver­hält­nis­se am Bewer­tungs­stich­tag oder am 1. Janu­ar 1996 ankommt. § 138 Abs. 1 Satz 2, Abs. 4 BewG, wonach es für Fest­stel­lun­gen von Grundbesitzwerten

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Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts

Legt der Steu­er­pflich­ti­ge zum Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts das Gut­ach­ten eines Sach­ver­stän­di­gen für Grund­stücks­be­wer­tung vor und gelangt der Gut­ach­ter nach einer Wert­ermitt­lung sowohl im Sach­­wert- als auch im Ertrags­wert­ver­fah­ren mit zutref­fen­der Begrün­dung dazu, dass das Grund­stück aus­schließ­lich im Ertrags­wert­ver­fah­ren zu bewer­ten ist, han­delt das Finanz­amt rechts­wid­rig, wenn es den

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Grund­stücks­schen­kung, Fest­set­zungs­ver­jäh­rung und erneu­te Schenkung

War nach der frei­ge­bi­gen Zuwen­dung von Grund­be­sitz eine Fest­stel­lung des Grund­be­sitz­werts nach § 138 BewG zunächst unter­blie­ben und wird die Fest­stel­lung zum Zwe­cke der Zusam­men­rech­nung des Werts die­ses Erwerbs mit einem spä­te­ren Erwerb nach § 14 Abs. 1 Satz 1 ErbStG erfor­der­lich, beginnt kei­ne neue Fest­stel­lungs­frist. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 25. Novem­ber 2008

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