Nachlassverwaltung - und ihre Aufhebung wegen Zweckerreichung

Nach­lass­ver­wal­tung – und ihre Auf­he­bung wegen Zweck­er­rei­chung

Eine Auf­he­bung der Nach­lass­ver­wal­tung im Fal­le der Zweck­er­rei­chung durch Befrie­di­gung der Nach­lass­gläu­bi­ger kommt jeden­falls dann in Betracht, wenn ein am ursprüng­li­chen Aus­gangs­ver­fah­ren mate­ri­ell Betei­lig­ter einen ent­spre­chen­den Antrag gestellt hat. Gemäß § 1981 Abs. 1 BGB ist die Nach­lass­ver­wal­tung, die eine Nach­lass­pfleg­schaft zum Zwe­cke der Befrie­di­gung der Nach­lass­gläu­bi­ger dar­stellt (§ 1975 BGB),

Lesen
Übertragung aller Miterbenanteile an mehrere Erwerber - und die Grundbucheintragung

Über­tra­gung aller Mit­er­ben­an­tei­le an meh­re­re Erwer­ber – und die Grund­buch­ein­tra­gung

Über­tra­gen Mit­er­ben ihre Antei­le am Nach­lass jeweils zu glei­chen Bruch­tei­len auf meh­re­re Erwer­ber, ent­steht eine Bruch­teils­ge­mein­schaft nur an den Erb­tei­len. Hin­sicht­lich des Nach­las­ses blei­ben die Inha­ber der Erb­tei­le gesamt­hän­de­risch ver­bun­den. Befin­det sich im Nach­lass ein Grund­stück, wer­den die Erwer­ber des­halb mit dem Zusatz "in Erben­ge­mein­schaft" als Eigen­tü­mer in das Grund­buch

Lesen
Gesonderte und einheitliche Feststellung des Grundbesitzwertes gegenüber mehreren Miterben

Geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung des Grund­be­sitz­wer­tes gegen­über meh­re­ren Mit­er­ben

Die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung des Grund­be­sitz­wer­tes erfolgt gegen­über der Erben­ge­mein­schaft in Ver­tre­tung für die Mit­er­ben. Inhalts­adres­sa­ten der Fest­stel­lung sind die Mit­er­ben, für deren Besteue­rung der Grund­be­sitz­wert von Bedeu­tung ist. Dem Bescheid über die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung des Grund­be­sitz­wer­tes bei meh­re­ren Mit­er­ben muss klar und ein­deu­tig ent­nom­men wer­den kön­nen,

Lesen
Rechtsgeschäfte innerhalb der Erbengemeinschaft - und der Gutglaubensschutz

Rechts­ge­schäf­te inner­halb der Erben­ge­mein­schaft – und der Gut­glau­bens­schutz

Die Gut­glau­bens­vor­schrif­ten der §§ 2366, 2367 BGB set­zen ein Ver­kehrs­ge­schäft vor­aus. Dar­an fehlt es bei Rechts­ge­schäf­ten inner­halb der Erben­ge­mein­schaft wie etwa der Kün­di­gung eines Dar­le­hens durch einen im Erb­schein aus­ge­wie­se­nen Mit­er­ben gegen­über einem ande­ren Mit­er­ben. Gemäß § 2367 Alt. 2 BGB fin­det § 2366 BGB zwar ent­spre­chen­de Anwen­dung, wenn zwi­schen dem­je­ni­gen,

Lesen
Die von nicht allen Miterben erklärte Kündigung

Die von nicht allen Mit­er­ben erklär­te Kün­di­gung

Zwar stellt die Kün­di­gung eines Ver­tra­ges eine Ver­fü­gung i.S. von § 2040 Abs. 1 BGB dar. Der Bun­des­ge­richts­hof hat aber bereits ent­schie­den, dass Erben ein Miet­ver­hält­nis über eine zum Nach­lass gehö­ren­de Sache mit Stim­men­mehr­heit kün­di­gen kön­nen, wenn sich die Kün­di­gung als Maß­nah­me ord­nungs­ge­mä­ßer Nach­lass­ver­wal­tung gemäß § 2038 Abs. 1 Satz 2 Halb­satz 1 BGB

Lesen
Die Erbengemeinschaft und der Geschäftsanteil an der GmbH

Die Erben­ge­mein­schaft und der Geschäfts­an­teil an der GmbH

Steht ein Geschäfts­an­teil meh­re­ren Mit­be­rech­tig­ten unge­teilt zu, so kön­nen sie die Rech­te aus dem­sel­ben nur gemein­schaft­lich aus­üben, § 18 Abs. 1 GmbHG. § 18 GmbHG ver­langt aller­dings kein ein­heit­li­ches Han­deln aller Mit­be­rech­tig­ten. Wann von einer ein­heit­li­chen Aus­übung eines Rechts aus­zu­ge­hen ist, rich­tet sich nach dem Recht der jewei­li­gen Mit­be­rech­ti­gung. Steht ein

Lesen