Vollzugslockerungsmaßnahmen - und die Grundsicherungsleistungen

Voll­zugs­lo­cke­rungs­maß­nah­men – und die Grund­si­che­rungs­leis­tun­gen

Hält sich eine Per­son – trotz noch nicht erfolg­ter for­mel­ler Ent­las­sung aus dem Maß­re­gel­voll­zug – nicht mehr in einer Ein­rich­tung i.S.d. § 7 Abs. 4 SGB II auf, ist der Anspruch auf Leis­tun­gen nach dem SGB II nicht aus­ge­schlos­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer

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Koch

Die Berufs­be­klei­dung eines Kochs – und das Job­cen­ter

Unab­hän­gig von der gesetz­li­chen Schul­be­darfs­pau­scha­le hat das Job­cen­ter die Anschaf­fungs­kos­ten für Berufs­be­klei­dung voll­stän­dig zu über­neh­men, denn ansons­ten ist wegen einer evi­den­te Bedarfs­un­ter­de­ckung kein men­schen­wür­di­ges Exis­tenz­mi­ni­mum zu gewähr­leis­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall das Job­cen­ter dazu ver­ur­teilt, voll­stän­dig die Kos­ten für Berufs­be­klei­dung zu über­neh­men.

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Tablet

Das Tablet für den Schü­ler – als pan­de­mie­be­ding­ter Mehr­be­darf

Ein Anspruch auf Kos­ten­über­nah­me durch das Job­cen­ter ist grund­sätz­lich für einen inter­net­fä­hi­gen Com­pu­ter nicht aus­ge­schlos­sen, da der Bedarf für die Anschaf­fung zur Teil­nah­me an dem pan­de­mie­be­ding­ten Schul­un­ter­richt im hei­mi­schen Umfeld im Regel­be­darf nicht berück­sich­tigt ist. So die Auf­fas­sung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Schü­le­rin der 8.

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Wuppertal Schwebebahn

Unter­kunfts­kos­ten in Wup­per­tal – und die Beur­tei­lung der Ange­mes­sen­heit

Nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II wer­den Bedar­fe für Unter­kunft und Hei­zung in Höhe der tat­säch­li­chen Auf­wen­dun­gen aner­kannt, soweit die­se ange­mes­sen sind. In Wup­per­tal darf die Beur­tei­lung der Ange­mes­sen­heit auf der Grund­la­ge des qua­li­fi­zier­ten Miet­spie­gels der Stadt erfol­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den

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Mund-Nasen-Schutz und der Mehrbedarf

Mund-Nasen-Schutz und der Mehr­be­darf

Eine Mund-Nasen-Bede­­ckung ist als Bestand­teil der Klei­dung zu betrach­ten und daher bei SGB II-Emp­­fän­­gern aus dem Regel­be­darf zu bezah­len. So hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes ent­schie­den und dem Begeh­ren des Antrag­stel­lers auf Mehr­be­darf zur Beschaf­fung von Schutz­mas­ken kei­nen Erfolg beschie­den. Vor dem Sozi­al­ge­richt

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EU-Ausländer mit Minijob - und die SGB II - Leistungen

EU-Aus­län­der mit Mini­job – und die SGB II – Leis­tun­gen

Allein die Tätig­keit als Mini­job begrün­det bei einem EU-Aus­­län­­der kei­nen Anspruch auf Grund­si­che­rungs­leis­tun­gen nach dem SGB II. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer bul­ga­ri­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen und ihrer bei­den min­der­jäh­ri­gen Kin­der das Arbeits­lo­sen­geld II ver­wei­gert und damit gleich­zei­tig das Urteil des Sozi­al­ge­richts bestä­tigt. Der

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SGB II und der Zuschuss bei Ferienfreizeiten

SGB II und der Zuschuss bei Feri­en­frei­zei­ten

Im Fal­le eines SGB II – Emp­fän­gers steht dem Anspruch auf För­de­rung ent­ge­gen, wenn es sich nicht um eine Frei­zeit i.S.v. § 28 Abs. 7 S. 1 Nr. 3 SGB II han­delt. Der Gesetz­ge­ber hat nur bestimm­te Berei­che gemein­schaft­li­cher Akti­vi­tät von Kin­dern und Jugend­li­chen in die Norm auf­ge­nom­men. Dazu zäh­len kei­ne Akti­vi­tä­ten, die

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Das SGB II-Rechtsvereinfachungsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht

Das SGB II-Rechts­ver­ein­fa­chungs­ge­setz vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine augen­schein­lich for­mu­lar­mä­ßig erho­be­ne Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen das Neun­te Gesetz zur Ände­rung des Zwei­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch (SGB II-Rechts­­ver­­ein­­fa­chungs­­­ge­­setz) Wer Ver­fas­sungs­be­schwer­de unmit­tel­bar gegen ein Gesetz erhe­ben will, muss kon­kret dar­le­gen, inwie­fern das Gesetz bereits für den Beschwer­de­füh­rer unmit­tel­bar, selbst und gegen­wär­tig eine Ver­let­zung in Grund­rech­ten bewirkt. Das gilt auch

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Das fiktive Vollerwerbseinkommen und die Berechnung des Kindesunterhalts

Das fik­ti­ve Voll­erwerbs­ein­kom­men und die Berech­nung des Kin­des­un­ter­halts

Die Leis­tungs­fä­hig­keit des Kin­des­va­ters als Unter­halts­schuld­ner ist nach einem fik­ti­ven Voll­erwerbs­ein­kom­men zu beur­tei­len und nicht nach einem fik­ti­ven Neben­er­werbs­ein­kom­men neben einem Sozi­al­leis­tungs­be­zug. Dem ist auch so, wenn der Kin­des­va­ter zwar nach der Berech­nung mit einem Neben­er­werbs­ein­kom­men auf­grund des nied­ri­ge­ren Selbst­be­halts Unter­halt zah­len müss­te, aber nach der Berech­nung mit einem Voll­erwerbs­ein­kom­men

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Hartz IV-Regelsatzleistung immer noch zu niedrig?

Hartz IV-Regel­satz­leis­tung immer noch zu nied­rig?

Sind die Vor­schrif­ten zur Höhe des Regel­sat­zes nach §§ 19,20,28 SGB II immer noch in ver­fas­sungs­wid­ri­ger Wei­ae zu nied­rig? Jeden­falls nach Ansicht einer Kam­mer des Sozi­al­ge­richts Ber­lin ver­sto­ßen sie nach wie vor gegen das Grund­recht auf Gewähr­leis­tung eines men­schen­wür­di­gen Exis­tenz­mi­ni­mums. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Ber­lin dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die

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ArGe ade

ArGe ade

Der Zwei­te Senat des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts hat den Kom­mu­nal­ver­fas­sungs­be­schwer­den meh­re­rer Land­krei­se gegen orga­ni­sa­to­ri­sche Rege­lun­gen des Sozi­al­ge­setz­bu­ches Zwei­tes Buch (Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de) teil­wei­se statt­ge­ge­ben. Soweit sich die Beschwer­de­füh­rer gegen die Zuwei­sung der Zustän­dig­keit für ein­zel­ne Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de („Hartz IV“) ohne voll­stän­di­gen Aus­gleich der sich dar­aus erge­ben­den finan­zi­el­len Mehr­be­las­tun­gen gewandt

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