Daten­ma­ni­pu­la­ti­on – zur Ver­de­ckung eines ver­mö­gens­min­dern­den Ver­hal­tens

Im Rah­men von § 263a StGB muss die kau­sal auf das Ver­hal­ten des Täters zurück­zu­füh­ren­de Beein­flus­sung des Daten­ver­ar­bei­tungs­vor­gangs ihrer­seits einen ver­fü­gungs­ähn­li­chen Vor­gang aus­lö­sen.

Daten­ma­ni­pu­la­ti­on – zur Ver­de­ckung eines ver­mö­gens­min­dern­den Ver­hal­tens

Die­ser ver­fü­gungs­ähn­li­che Vor­gang muss unmit­tel­bar – ohne wei­te­re Hand­lung des Täters – eine Ver­mö­gens­min­de­rung begrün­den, die sich als Ver­mö­gens­scha­den dar stellt1.

An der erfor­der­li­chen Unmit­tel­bar­keit kann es ins­be­son­de­re feh­len, wenn die Mani­pu­la­ti­on des Daten­ver­ar­bei­tungs­vor­gangs ledig­lich der Ver­schleie­rung des tat­säch­lich ver­mö­gens­min­dern­den Ver­hal­tens dient2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 17. Janu­ar 2018 – 4 StR 305/​17

  1. BGH, Beschlüs­se vom 12.11.2015 ? 2 StR 197/​15, NStZ 2016, 338, 339; vom 28.05.2013 – 3 StR 80/​13, NStZ 2013, 586, 587; Fischer, 65. Aufl., § 263a Rn.20; Münch­Komm- StGB/​Wohlers/​Mühl – bau­er, 2. Aufl., § 263a Rn. 66
  2. BGH, Beschluss vom 28.05.2013 , aaO