Falsch­geld nur im Groß­ein­kauf

Für Geld­fäl­scher sieht § 146 Abs. 1 StGB eine Min­dest­stra­fe von einem Jahr vor, für gewerbs­mä­ßi­ge Geld­fäl­scher liegt die Min­dest­stra­fe nach § 146 ABs. 2 StGB bei zwei Jah­ren.

Falsch­geld nur im Groß­ein­kauf

Wer jedoch das Falsch­geld direkt in einem Rutsch in einer gro­ßen Men­ge ein­kauft, erhält von der Recht­spre­chung einen "Men­gen­ra­batt":

Der Täter han­delt nicht gewerbs­mä­ßig im Sin­ne des § 146 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 StGB, wenn er sich eine Falsch­geld­men­ge in einem Akt ver­schafft hat und sei­ne Absicht ledig­lich dar­auf gerich­tet ist, die fal­schen Bank­no­ten in meh­re­ren Teil­men­gen in Ver­kehr zu brin­gen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 1. Sep­tem­ber 2009 – 3 StR 601/​08