Schwarz­ar­beit in Düs­sel­dorf

Das Haupt­zoll­amt Düs­sel­dorf leg­te jetzt sei­ne Bilanz bei der Bekämp­fung der Schwarz­ar­beit im ers­ten Halb­jahr 2005 vor. Die Beam­tin­nen und Beam­ten der Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit ermit­tel­ten einen durch Schwarz­ar­beit ver­ur­sach­ten Scha­den in Höhe von 2,2 Mil­lio­nen Euro.

Schwarz­ar­beit in Düs­sel­dorf

Bei Kon­trol­len auf Bau­stel­len und an den Arbeits­plät­zen über­prüf­ten die Beschäf­tig­ten der Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit 2.553 Per­so­nen und lei­te­ten 625 Buß­geld­ver­fah­ren und 806 Straf­ver­fah­ren ein. Es wur­den im ers­ten Halb­jahr 2005 Geld­bu­ßen in Höhe von fast 1,5 Mil­lio­nen Euro fest­ge­setzt. Im glei­chen Zeit­raum ver­häng­ten Gerich­te im Rah­men von Straf­ver­fah­ren Geld­stra­fen in Höhe von rund 345.000 Euro. Dabei waren sowohl Groß­bau­stel­len inter­na­tio­na­ler Kon­zer­ne wie auch Bau­vor­ha­ben öffent­li­cher Auf­trag­ge­ber die Schwer­punk­te der Prü­fun­gen durch die Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit des Haupt­zoll­am­tes Düs­sel­dorf.

Dane­ben steht das Taxi­ge­wer­be, die Gas­tro­no­mie, der Gar­ten- und Land­schafts­bau, das Spe­di­ti­ons­ge­wer­be oder das Rei­ni­gungs­ge­wer­be im beson­de­ren Fokus der Beam­ten. Die Kon­trol­len kön­nen jeder­zeit und in allen Bran­chen durch­ge­führt wer­den, um nach Schwarz­ar­bei­tern, ihren Arbeit­ge­bern und ihren Auf­trag­ge­bern zu fahn­den.