Unfall­flucht – und die Ver­de­ckungs­ab­sicht

Das Mord­merk­mal der Ver­de­ckungs­ab­sicht setzt vor­aus, dass der Täter die Tötungs­hand­lung vor­nimmt oder die ihm zur Abwen­dung des Todes­ein­tritts gebo­te­ne Hand­lung unter­lässt, um dadurch eine ande­re Straf­tat zu ver­de­cken 1.

Unfall­flucht – und die Ver­de­ckungs­ab­sicht

Das Vor­lie­gen oder die Vor­stel­lung ledig­lich einer Ord­nungs­wid­rig­keit wür­de für die Annah­me des Mord­merk­mals der Ver­de­ckungs­ab­sicht nicht aus­rei­chen 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 15. Febru­ar 2018 – 4 StR 361/​17

  1. BGH, Urteil vom 12.12 2002 – 4 StR 297/​02, BGHR StGB § 211 Abs. 2 Ver­de­ckung 15[]
  2. BGH, Urteil vom 03.08.1978 aaO; Beschluss vom 02.07.2004 – 2 StR 174/​04, NStZ-RR 2004, 333 [Ls][]