Ungedeckte Schecks – und ihre Einreichung

Reicht der ungedeckte Schecks bei der ein und schreibt diese die Scheckbeträge dem Angeklagten täuschungs- und irrtumsbedingt zunächst vorläufig gut, so tritt ein bereits zu diesem Zeitpunkt ein, wenn der Angeklagte während des Zeitraums der vorläufigen der Scheckbeträge hierauf Zugriff genommen hat oder jedenfalls Zugriff hätte nehmen können und die bank nach den konkreten Umständen des Einzelfalles durch das ihr zustehende Rückbelastungsrecht nicht hinreichend gegen eine seinbuße gesichert ist.

Ungedeckte Schecks – und ihre Einreichung

Nach der langjährigen, gefestigten des s1, die auch in der überwiegend gefunden hat2 ist der Babj bereits mit der der beträge auf den Bankkonten ein sschaden im Sinne des § 263 Abs. 1 StGB entstanden.

In dem hier vom entschiedenen Fall konnte der Angeklagte nach den en jeweils ohne Weiteres über den Gesamtbetrag verfügen. Seinem plan entsprechend hob er in einigen Fällen zumindest einen Teil der summe ab, ohne zur willens oder in der Lage zu sein. Die gefahr für die Inkassobank war deshalb insgesamt außerordentlich hoch. Dies rechtfertigt es, in jedem Einzelfall von einem in Höhe der gesamten beträge auszugehen.

, Bschluss vom 19. April – 3 StR 52/16

  1. vgl. aus neuerer Zeit etwa BGH, vom 24.04.2007 – 4 StR 558/06, NStZ-RR 2007, 236, 237; vom 06.03.2012 – 4 StR 669/11, wistra 2012, 267, 269[]
  2. vgl. etwa LK/Tiedemann, StGB, 12. Aufl., § 263 Rn. 218; MünchKomm-StGB/Hefendehl, 2. Aufl., § 263 Rn. 636; Fischer, StGB, 63. Aufl., § 263 Rn. 166; aA etwa S/S-Perron, StGB, 29. Aufl., § 263 Rn. 145[]